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Wuppertal: Von der Heydt-Museum erwirbt Arbeiten von Jankel Adler

Studium in Wuppertal  

Von der Heydt-Museum erwirbt Arbeiten von Jankel Adler

14.10.2020, 08:01 Uhr | dpa

Wuppertal: Von der Heydt-Museum erwirbt Arbeiten von Jankel Adler. Fahnen wehen am Von der Heydt-Museum in Wuppertal (Archivbild): Die Einrichtung hat Arbeiten von Jankel Adler erworben. (Quelle: dpa/Berg)

Fahnen wehen am Von der Heydt-Museum in Wuppertal (Archivbild): Die Einrichtung hat Arbeiten von Jankel Adler erworben. (Quelle: Berg/dpa)

Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal hat eine umfangreiche Werksammlung des polnisch-jüdischen Malers Jankel Adler gekauft. Denn der Künstler hatte eine besondere Beziehung zur Stadt an der Wupper.

Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal hat 548 Grafiken und vier Gemälde von Jankel Adler (1895-1949) mit Hilfe ihrer Stiftung, des NRW-Kulturministeriums, der Kulturstiftung der Länder sowie mit einer Spende erworben worden. Das teilte das Museum mit. Das Konvolut stamme überwiegend aus dem Nachlass des Künstlers und vertrete sein Schaffen von den 1920er Jahren, seiner Zeit in Paris, bis später im Exil in England.

Das Wuppertaler Museum verfügt bereits über mehrere Arbeiten vor allem aus den 20er Jahren. Darunter ist ein großformatiges Porträt der Dichterin Else Lasker-Schüler. Die Erwerbung soll einen neuen Schwerpunkt der Sammlung schaffen. 2022 sollen die Arbeiten gezeigt werden.

Werke wurden von Nazis zerstört

Jankel Adler war in den 20er Jahren in der rheinischen Kunstszene unterwegs und hatte Kontakte zu Künstlergruppen wie dem "Jungen Rheinland". Mit Wuppertal bzw. Barmen verbindet ihn seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Barmen, die er ab 1916 absolvierte. Viele seiner Werke wurden von den Nazis als sogenannte "entartete Kunst" beschlagnahmt und zerstört.

Eine Zeichnung von Jankel Adler: Der Künstler hatte eine besondere Beziehung zu Wuppertal. (Quelle: Stadt Wuppertal)Eine Zeichnung von Jankel Adler: Der Künstler hatte eine besondere Beziehung zu Wuppertal. (Quelle: Stadt Wuppertal)

"Das Werk Jankel Adlers ist eine wichtige Position für Nordrhein-Westfalen, deren Erforschung neue Erkenntnisse zum Oeuvre selbst sowie zu den Netzwerken der Künstlervereinigungen "Junges Rheinland" und der "Kölner Progressiven" erwarten lässt", erklärte Nordrhein-Westfalens Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos).

Das Von der Heydt-Museum hatte zuletzt 2018 Adlers Bilder zusammen mit denen von Künstlerfreunden und Vorbildern wie Otto Dix, Paul Klee und Pablo Picasso gezeigt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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