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Neues Flussbett wird beim Tagebau Jänschwalde gestaltet

Neues Flussbett wird beim Tagebau Jänschwalde gestaltet

10.11.2011, 18:09 Uhr | dapd

Neues Flussbett wird beim Tagebau Jänschwalde gestaltet.

Die Bergbau-Folgelandschaft im Osten des Tagebaus Jänschwalde erhält ein neues Gesicht. Mit dem ersten Spatenstich haben am Donnerstag die Erdarbeiten für die naturnahe Rückverlegung des Flusses Malxe zwischen den Ortschaften Briesnig und Bohrau bei Forst begonnen. In den nächsten zehn Jahren werde der wegen des Tagebaus verlegte Fluss auf einer Länge von rund sechs Kilometern erstmals durch eine geschüttete und verdichtete Kippenfläche fließen, kündigte der Leiter Bergbauplanung bei Vattenfall Europe, Detlev Dähnert, an.

In dem neuen Malxetal entstehe gleichzeitig auf einer Fläche von 1.200 Hektar ein Renaturierungsgebiet für Tiere und Pflanzen, erklärte Dähnert. Der erste von drei Bauabschnitten habe eine Länge von etwa 650 Metern. Die Baustelle werde ab sofort für Besucher zu einer ständigen Schaustelle. "Damit sollen auch touristische Impulse für die Region gesetzt werden", erklärte Dähnert. In die im Braunkohlenplan des Tagebaus Jänschwalde festgelegte Rückverlegung der Malxe werde ein zweistelliger Millionen-Eurobetrag investiert.

Die auf der höchsten Erhebung des Muskauer Faltenbogens in Döbern entspringende, rund 45 Kilometer lange Malxe (niedersorbisch Malksa) war in den 1980er Jahren durch den Tagebau Jänschwalde unterbrochen und über einen Verbindungskanal zur Neiße abgeleitet worden. Noch in den Jahren 1990/91 sei in dem jetzt entstehenden Malxetal Kohle freigelegt worden. Nach den jetzigen Erdarbeiten im ersten Abschnitt folgen im nächsten Frühjahr die Verdichtungsarbeiten für den Flussboden, sagte Dähnert.

Fast zeitgleich zur Rückverlegung der Malxe hat der Energiekonzern Vattenfall im sächsischen Landkreis Görlitz zwischen Rietschen und Weißwasser mit der Verlegung des Weißen Schöps begonnen. Mit dem neuen etwa 7,5 Kilometer langen Flussbett soll bis zum Jahr 2014 ein Freiraum für den Tagebau Reichwalde geschaffen werden. Für die nach eigenen Angaben bundesweit größte Flussverlegung investiert der Energiekonzern ebenfalls einen Eurobetrag in zweistelliger Millionenhöhe. Allerdings entsteht das neue Flusstal in Sachsen nicht auf Kippengelände, sondern auf gewachsenem Boden.

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