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Einstige Dresdner "Geisterbrücke" wird freigegeben

Einstige Dresdner "Geisterbrücke" wird freigegeben

11.12.2011, 12:59 Uhr | dapd

Einstige Dresdner "Geisterbrücke" wird freigegeben.

Sie sorgte lange für Spott und Hohn als "Geisterbrücke": Gut drei Jahre nach ihrer Fertigstellung geht die Niederwarthaer Straßenbrücke in Dresden am Montag in Betrieb. Das Bauwerk über die Elbe habe rund 20 Millionen Euro gekostet, sagte der Leiter des Straßenbauamtes Meißen-Dresden, Holger Wohsmann. Noch einmal so teuer waren die Anschlüsse und Zufahrten zu der markanten Elbequerung mit dem 77 Meter hohen Pylon und den roten Tragseilen.

Die Brücke verbindet den Dresdner Stadtteil Niederwartha mit Radebeul und Coswig im Landkreis Meißen. In der Anfangszeit sollen täglich bis zu 17.500 Fahrzeuge das Viadukt nutzen, erklärte Wohsmann. Bis 2025 sagen Prognosen bis zu 30.000 Fahrzeuge täglich voraus. Dazu sei aber auch der Ausbau der Bundesstraße 6 im Bereich von Dresden-Cossebaude und neue rechtselbische Verbindungen nötig, die bereits in Vorbereitung sind. 200 Millionen Euro seien dafür eingeplant.

Die Niederwarthaer Elbebrücke, die parallel zur Eisenbahnbrücke der Strecke Dresden-Berlin verläuft, ist bereits seit Herbst 2008 weitgehend fertiggestellt. Allerdings konnte das Bauwerk mit einer Gesamtlänge von 366 Metern und einer Spannweite unter Tragseilen von 192 Metern nicht befahren werden, weil die Anschlüsse an das Straßennetz fehlten.

Insbesondere auf der rechten Elbseite wurden nach den Erfahrungen des Jahrhunderthochwassers von 2002 umfangreiche Umplanungen notwendig, erklärte Wohsmann. So wurde anstelle von Dämmen, die Flusswasser aufstauen würden, eine weitere Brücke über einen ehemaligen Flutgraben von geplant 68 auf 112 Meter verlängert. Auch linkselbisch beim Pumpspeicherwerk wurde die Anbindung umgeplant, auf Dämme ebenfalls verzichtet. Das Straßenbauamt sieht sich am Niederwarthaer Elbebogen als Vorreiter beim Hochwasserschutz. Wohsmann weist Kritik an der verzögerten Freigabe deshalb zurück.

Die neue Straßenbrücke verfügt über zwei Fahrbahnen, ist für Fußgänger und Radfahrer aber gesperrt. Sie können wie bisher einen Rad- und Gehweg über die Eisenbahnbrücke nutzen. Bereits bis 1945 existierte in Niederwartha eine kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke, die kurz vor Kriegsende zerstört wurde. In der DDR war jedoch nur die Bahnbrücke wieder errichtet worden. Für den Straßenverkehr gab es zwischen Dresden und Meißen bisher keine Möglichkeit, die Flussseiten zu wechseln.

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