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Kosten für Luftminen-Entschärfung in Koblenz gehen in die Millionen

Kosten für Luftminen-Entschärfung in Koblenz gehen in die Millionen

23.12.2011, 12:27 Uhr | dapd

Kosten für Luftminen-Entschärfung in Koblenz gehen in die Millionen.

Die Entschärfung einer 1,8-Tonnen-Luftmine in Koblenz am 4. Dezember hat Millionen gekostet. Allein der Schaden, der dem Stiftungsklinikum Mittelrhein durch die Evakuierung entstanden ist, liegt bei einer Million Euro, wie eine Sprecherin am Freitag auf Anfrage bestätigte. 800.000 Euro seien durch Umsatzeinbußen wegen verschobener Operationen und Behandlungen entstanden, 200.000 Euro habe alleine die Räumung gekostet.

Den Angaben der Rettungsdienste zufolge waren 350 Fahrzeuge aus ganz Rheinland-Pfalz an der Evakuierung der sieben Altenheime und zwei Krankenhäuser beteiligt. Es habe mehr als 1.200 Transporte von Kranken- und Rettungswagen gegeben. Laut Einsatzleitung waren mit allen Behörden und Organisationen an der Evakuierung 2.500 Personen beteiligt. Die Hilfsorganisationen beziffern die Kosten auf knapp eine halbe Million Euro.

Mit der Bombenentschärfung ging eine der größten Evakuierungaktionen in der deutschen Nachkriegsgeschichte einher: 45.000 der 106.000 Koblenzer musste ihre Wohnungen verlassen, auch ein Gefängnis wurde geräumt. Wer letztlich die durch die Evakuierung entstandenen Kosten trägt, ist derzeit noch unklar, da noch nicht alle Posten detailliert aufgeschlüsselt sind.

Da die britische Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg im Rhein gefunden worden war, musste die Fundstelle vor der Entschärfung trocken gelegt werden. Das habe etwa 275.000 Euro gekostet, teilte das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt in Bingen mit. Dazu zähle auch die Rechnung einer Spezialfirma, die mit einem großen Kran am Fundort arbeitete. Mit überdimensionalen Sandsäcken wurde ein Damm errichtet und dann am Tag der Entschärfung das Wasser abgepumpt. Da der Rhein eine Bundeswasserstraße ist, trage die Kosten auch der Bund, sagte der Behördensprecher.

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