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Erhebliche Unterschiede bei Wasserpreisen in Hessen

Erhebliche Unterschiede bei Wasserpreisen in Hessen

10.05.2012, 19:37 Uhr | dapd

Erhebliche Unterschiede bei Wasserpreisen in Hessen.

Unternehmen in Hessen müssen je nach Standort teils erheblich unterschiedliche Preise und Gebühren für Frisch- und Abwasser zahlen. Die Kommune mit dem höchsten Frischwasserpreis verlangt mehr als viermal so viel wie die mit dem günstigsten Preis, wie eine Studie im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern ergab. "Die Frischwasserpreise und Abwassergebühren stellen für Unternehmen einen wichtigen Standortfaktor dar", sagte der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Matthias Gräßle, am Donnerstag in Frankfurt am Main.

Da die Wasserversorgungsunternehmen ein Monopol innehätten, könnten Gewerbekunden und Bürger den Anbieter nicht wechseln. Auch fehlten den Versorgern somit die Anreize für effizientes Wirtschaften, kritisierte Gräßle: "Durch die Monopolstrukturen entstehen nicht nur den Kunden, sondern der gesamten Volkswirtschaft erhebliche Nachteile." Die Kammern wollen auf eine Senkung der Preise und Gebühren hinwirken, etwa durch interkommunale Verbundsysteme. Das mache die Standorte attraktiver für Unternehmensansiedlungen.

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft erfolgt die Wasserversorgung im Land durch rund 400 private oder öffentliche Unternehmen. Die Versorger wenden demnach verschiedene Berechnungssätze mit unterschiedlich hohen Einzelpreisen und -gebühren an. Im untersuchten Zeitraum von 2005 bis 2012 hätten beispielsweise die Gemeinden Weilmünster und Linsengericht die Frischwasserpreise um fast 30 beziehungsweise mehr als 20 Prozent gesenkt. Gleichzeitig seien sie in Reiskirchen und Haina um jeweils rund 90 Prozent gestiegen.

Auf der Grundlage der in 426 Städten und Gemeinden erhobenen Daten erstellte das Darmstädter Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR einen Frisch- und Abwassermonitor. Er ist im Internet abrufbar. Anhand von Beispielunternehmen mit unterschiedlich hohem Wasserverbrauch - etwa eine Großbäckerei, eine Spedition oder eine Druckerei - lassen sich die jährlichen Kosten in den 426 hessischen Städten und Gemeinden vergleichen.

Der Monitor stelle die Entwicklung der Preise und Gebühren transparent dar, sagte WifOR-Geschäftsführer Dennis Ostwald. Im Durchschnitt seien die Preise für den Kubikmeter Frischwasser seit 2005 um 1,35 Prozent pro Jahr gestiegen, beim Abwasser hätten sich die Gebühren um 2,4 Prozent pro Jahr und Kubikmeter erhöht.

( http://www.wasserpreise-hessen.de )

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