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Flüchtlingsfrauen wollen mit ihren Kindern in Wohnungen leben

Flüchtlingsfrauen wollen mit ihren Kindern in Wohnungen leben

10.08.2012, 17:08 Uhr | dapd

Flüchtlingsfrauen wollen mit ihren Kindern in Wohnungen leben.

In Brandenburg lebende Flüchtlingsfrauen haben am Freitag in Potsdam für eine bessere Unterbringung demonstriert. "Das Land und die Landkreise müssen endlich dafür sorgen, dass Frauen und Kinder in Wohnungen untergebracht werden", sagte Elisabeth Ngari von der Organisation "Women in Exile", die den Protest initiiert hat.

In Brandenburg müssten Frauen mit ihren Kindern oft über Jahre in Sammelunterkünften unter schwierigen Bedingungen leben, sagte Ngari. Im Bundesvergleich liege das Land bei der Unterbringung von Asylsuchenden und Geduldeten an vorletzter Stelle, fügte "Women in Exile"-Sprecherin Antonia Schui hinzu. Die Lager seien oft abgelegen und böten keine medizinische Versorgung an. Mehrere Personen müssten sich Zimmer, Küchen und Sanitärräume teilen.

Brandenburgs Gleichstellungsbeauftragte Friederike Haase nannte das Anliegen der etwa 15 Demonstrantinnen berechtigt. Sie verwies auf ein neues Unterbringungskonzept, das gegenwärtig vom Sozialministerium gemeinsam mit den Landkreisen und kreisfreien Städten erarbeitet werde und im März 2013 vorliegen solle. Das Konzept gehe auf einen Landtagsbeschluss vom Juni diesen Jahres zurück.

Ziel sei zudem, die Aufenthaltszeiten in den Sammelunterkünften zu verkürzen, sagte Birgitta Berhorst vom Integrationsbüro des Landes Brandenburg. Oft sei die lange Dauer der Asylverfahren dem schwierigen Identitätsnachweis der Flüchtlinge geschuldet. "Häufig kommen sie ohne Papiere nach Deutschland", sagte Berhorst.

Nach Angaben des Sozialministeriums leben in Brandenburg 4.300 Flüchtlinge in 17 Heimen. Der Anteil an Frauen hat dabei in den vergangenen vier Jahren von 20 auf 36 Prozent zugenommen. Die meisten Flüchtlinge kommen laut Berhorst aus Bürgerkriegsregionen in Afrika sowie aus Afghanistan, Irak und dem Iran. Zu erwarten sei, dass die Zahl von Asylsuchenden aus Syrien ansteigt.

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