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Jobcenter Dresden bietet Intensivberatung für junge Arbeitslose

Jobcenter Dresden bietet Intensivberatung für junge Arbeitslose

20.11.2012, 17:47 Uhr | dapd

Jobcenter Dresden bietet Intensivberatung für junge Arbeitslose.

Ein landesweit einmaliges Betreuungsprojekt soll jungen Arbeitslosen in Dresden zu einer neuen Stelle verhelfen. Bei dem Projekt "Work First" werden mehr als 300 Jobsuchende bis Ende 2013 intensiv auf den Arbeitsmarkt vorbereitet, wie der Geschäftsführer des Dresdner Jobcenters, Jan Pratzka, am Dienstag sagte. Jeder Teilnehmer durchlaufe das Programm für jeweils acht Wochen. Zum Training gehörten Analysen der Stärken sowie ausgiebige Übungen zu Bewerbungsschreiben und Einstellungsgesprächen.

Ursprünglich stammt das Projekt aus den USA und ist über die Niederlande nach Deutschland gekommen. Das Dresdner Training kostet insgesamt mehr als 250.000 Euro. "Wir haben zusätzlich vier Arbeitsvermittler und eine Koordinatorin angestellt", sagte Pratzka. Neun Stunden pro Woche trainierten die jungen Menschen in Gruppen mit bis zu 15 Teilnehmern. "Je nach Bedarf kommen Einzelgespräche hinzu, in der Regel einmal pro Woche", sagte er. Ziel sei es, für mindestens die Hälfte der Teilnehmer neue Arbeit zu finden.

"Wir wollen Brücken bauen"

"Wir wollen mit dem Projekt Brücken bauen, Hemmnisse minimieren und Akteure aktivieren", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Fiedler (FDP). Die Betreuung müsse so früh wie möglich ansetzen, damit nicht aus jemandem, der keine Schulausbildung habe, auch noch jemand werde, der über keinen Ausbildungsplatz und keinen Job verfüge. Die Geschäftsführerin der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Sachsen, Konstantine Duscha, betonte vor allem die Herausforderungen für die Wirtschaft durch arbeitslose Jugendliche. "Jugendliche, die ohne Chancen den Arbeitsmarkt betreten, können wir uns wegen des Fachkräftemangels nicht mehr leisten", sagte sie.

Projektteilnehmerin Janine Röder ist guter Hoffnung, einen neuen Job zu finden. "Beim Training höre ich von anderen Formulierungen für Bewerbungsschreiben, die ich auch verwenden kann", sagte die gelernte Physiotherapeutin. Ihr vorheriger Arbeitgeber habe von ihr die Teilnahme an Weiterbildungskursen gefordert, die sie selbst bezahlen sollte. "Das konnte ich mir nicht leisten." Nun ist die 25-Jährige mit Hilfe des Jobcenters auf der Suche nach einem Arbeitgeber, der die Kosten trägt. Auch an einer Anstellung bei einem Wellness-Anbieter hätte sie Interesse, weil sie dafür die Kurse nicht brauche.

Beim Jobcenter Dresden sind derzeit 1.300 Arbeitnehmer unter 25 Jahren als arbeitslos gemeldet. Landesweit sind es 15.700.

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