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Polizei erklärt Hamburger Innenstadt zum "Gefahrengebiet"

Krawalle befürchtet  

Innenstadt zum Gefahrengebiet erklärt

20.12.2013, 21:46 Uhr | dpa, t-online.de

Polizei erklärt Hamburger Innenstadt zum "Gefahrengebiet". Aus Sorge um die Sicherheit unbeteiligter Bürger will die Polizei durchgreifen. (Quelle: dpa)

Aus Sorge um die Sicherheit unbeteiligter Bürger will die Polizei durchgreifen. (Quelle: dpa)

Die Hamburger Polizei hat die gesamte Innenstadt wegen befürchteter Krawalle an diesem Adventssamstag zum "Gefahrengebiet" erklärt. Hintergrund sind angekündigte Proteste zum Erhalt des linksalternativen Kulturzentrums "Rote Flora". 6000 Demonstrationsteilnehmer werden erwartet - die Hälfte davon gilt als gewaltbereit.

Zudem sind drei Kundgebungen angemeldet. Im "Gefahrengebiet" können Beamte ohne konkreten Verdacht Menschen durchsuchen oder in Gewahrsam nehmen, außerdem Platzverweise erteilen.

"Es besteht die Gefahr, dass gewaltbereite Linksextremisten aus dem Aufzug heraus oder nach den Versammlungen versuchen werden, in den Innenstadtbereich zu gelangen", erklärte Polizeisprecher Andreas Schöpflin. "Dies würde zu erheblichen Gefahren für unbeteiligte Bürger führen."

Präventive Schutzmaßnahme

Die zur "vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten" beschlossene Anordnung gilt für die Zeit zwischen 14 und 23 Uhr und ist örtlich wie folgt definiert: Die nördliche Begrenzung verläuft vom Gorch-Fock-Wall über Esplanade und Lombardsbrücke, die südliche von der Ludwig-Erhard-Straße über den Willy-Brandt-Platz bis zum Deichtorplatz.

Im Osten markieren Glockengießer-, Steintor- und Klosterwall die Begrenzung, im Westen Holstenwall und Johannes-Brahms-Platz.

Von Autonomen besetzt

Die "Rote Flora" befindet sich außerhalb dieser Zone. Seit 1989 wird das ehemalige Theater von Linksautonomen besetzt. Es steht für eine Kultur, die in Hamburgs hoch modernem und hochpreisigem Zentrum weitgehend der Vergangenheit angehört. Das Grundstück, erklärt die "Hamburger Morgenpost", dürfte inzwischen Millionen wert sein.

Bis 2001 im Besitz der Stadt, kaufte ein Investor Haus und Areal mit dem Versprechen, nichts am Status zu ändern. Das jüngst geäußerte Angebot der Stadt, die "Rote Flora" ungefähr zu dem vor zwölf Jahren erzielten Preis zurückzukaufen, ist nach Meinung des Eigentümers lachhaft. Inzwischen wolle man gar nicht mehr verkaufen.

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