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CDU will "Versenken der Traditionsschiffe" in Schleswig-Holstein verhindern

Landtag  

CDU will "Versenken der Traditionsschiffe" in Schleswig-Holstein verhindern

25.02.2017, 12:31 Uhr | dpa

CDU will "Versenken der Traditionsschiffe" in Schleswig-Holstein verhindern. Männer steigen auf den Mast eines Segelschiffs

Zwei Männer steigen auf den Mast eines historischen Segelschiffs. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins CDU-Fraktion fordert eine Entschärfung der geplanten neuen Sicherheitsrichtlinien für Traditionsschiffe. "Die Traditionsschifffahrt ist für Schleswig-Holstein kulturelles Erbe und Touristenmagnet zugleich", sagte CDU-Fraktionschef Daniel Günther der Deutschen Presse-Agentur. "Was wäre die Kieler Woche ohne die Windjammerparade? Diese Liebhaberstücke jedes Jahr wieder in See stechen zu lassen, kostet enorme Summen. Um diese aufzubringen, brauchen die Eigner und Vereine Mitfahrten von Gästen."

In einem Antrag fordert seine Fraktion die Landesregierung auf, sich beim Bundesverkehrsministerium für eine Neufassung der Sicherheitsvorschriften mit Augenmaß einzusetzen. Der aktuelle Entwurf sei "nicht geeignet, die Authentizität der historischen Schiffe zu erhalten", heißt es in dem Papier. "Der neue Entwurf des Bundesverkehrsministers wird dem nicht gerecht", sagte Günther. Deshalb suche die Union den Schulterschluss mit den anderen Küstenländern. "Wir lassen unsere Traditionsflotte nicht versenken."

Ende vergangenen Jahres hatte das Bundesverkehrsministerium die Neuregelung bereits etwas entschärft und unter anderem die Brandschutzauflagen erleichtert. Eine komplette Brandschutzausrüstung wird demnach erst ab 50 Passagieren an Bord gefordert. Zudem wurden Übergangsfristen verlängert. Bei denkmalgeschützten Schiffen besteht die Möglichkeit, Ausnahmen zuzulassen, wenn die Gefahr besteht, dass das Schiff seine Denkmaleigenschaft durch Umbauten verlieren würde.

Die neue Sicherheitsrichtlinie soll im Frühjahr 2017 in Kraft treten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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