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Plötzlich Chef: Lenk und Schoupa müssen die Blockade lösen

Fußball  

Plötzlich Chef: Lenk und Schoupa müssen die Blockade lösen

03.03.2017, 12:29 Uhr | dpa

Plötzlich Chef: Lenk und Schoupa müssen die Blockade lösen. Robin Lenk

Co-Trainer von Erzgebirge Aue Robin Lenk. Foto: Thomas Eisenhuth/Archiv (Quelle: dpa)

Mit Robin Lenk an der Seitenlinie startet Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue in die wohl wichtigste Phase dieser Saison. Am Sonntag bei Arminia Bielefeld wird der 32-Jährige als Interimslösung den Chefposten von Pavel Dotchev übernehmen, der am Dienstag zurückgetreten war. Derweil geht die Trainersuche im Hintergrund weiter. "Sorgfalt vor Eile", sagte Präsident Helge Leonhardt zur Prämisse. 

Nach dem 1:4-Debakel gegen Dresden und dem Rücktritt Dotchevs muss Lenk "die Köpfe frei bekommen und die Verunsicherung lösen." Dennoch betont der eigentliche Co-Trainer der Sachsen. "Ich denke, dass die Körpersprache der Jungs deutlich besser ist, als es letzte Woche den Anschein gemacht hat". Lenk selbst ist fast schon ein Auer Urgestein. Seit 2008 im Verein beendete er nach mehreren Kreuzbandrissen zwei Jahre später seine Laufbahn als aktiver Spieler und wurde Trainer. Zunächst arbeitete Lenk im Nachwuchs, unter Dotchev dann als Co-Trainer. 

An der Seite von Lenk steht Werner Schoupa. Der Fitnesstrainer gilt als ein wichtiger Faktor für den überraschenden Wiederaufstieg der "Veilchen" vergangenen Sommer. Denn mit dem Fitness-Guru schoss Aue viele wichtige Tore in der Schlussphase, blieb aber gleichzeitig von Muskelverletzungen weitestgehend verschont. Bevor er 2015 nach Aue kam, hatte Schoupa viele Jahre beim VfB Stuttgart und in der Türkei gearbeitet. Der Liebe wegen zog es ihn ins Erzgebirge: Seine Frau stammt aus der Region. 

"Jetzt beginnen die Wochen, die für uns absolut entscheidend sind. Das wissen wir und das ist auch jedem klar", sagte Lenk mit Blick auf das Duell am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) in Bielefeld. Im Anschluss stehen drei weitere Partie gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf an. "Da zählen die Punkte quasi doppelt. Wir müssen den Schalter umlegen und ein anderes Gesicht zeigen", betonte auch Kapitän Martin Männel. Er gestand, dass die Stimmung in der Mannschaft nach dem Dotchev-Rücktritt gedrückt war. 

"Das ist für uns nicht einfach. Aber wir sind Profis genug, um weiter nach vorne zu schauen. Wir haben uns sehr gut vorbereitet. Ich denke, wir sind gut gerüstet", sagte Dimitrij Nazarov, der die letzten drei Auer Tore erzielte. Routinier Christian Tiffert zeigt sich ebenfalls optimistisch: "Wir sind ja noch nicht abgeschlagen, es geht ja weiter im Abstiegskampf. Die Mannschaft macht einen sehr guten Eindruck."

Aue steckt mal wieder in einer Negativ-Spirale, hat in den vergangenen vier Spielen nur zwei Punkte gesammelt. "Wir haben zwölf Spiele, in denen es gilt, mindestens sechs Siege zu holen", sagte Männel. Die sportliche Situation erschwert die Trainersuche, da der Neue möglichst Erfahrung im Abstiegskampf haben soll, aber sich gleichzeitig auch einen Neuanfang in der 3. Liga mit Aue vorstellen kann. Dazu ist das Geld in Aue immer ein limitierender Faktor. 

"Wir beschäftigten uns mit dieser Sache sehr intensiv, führen Gespräche. Es gibt viele die sich bewerben, die uns angeboten werden. Es reicht nicht, auf transfermarkt.de zu schauen", sagte Präsident Leonhardt. Er kündigte eine Lösung für kommende Woche an. Medienberichten zu Folge sind Peter Pacult (ehemals Dresden und RB Leipzig), Karsten Neitzel (ehemals Holstein Kiel) und Dirk Kunert (aktuell Trainer Hamburgs SV II) Kandidaten für den Cheftrainer-Posten. 

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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