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Wissenschaftler fordern gesetzliches Verbot von "Killerspielen"

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Wissenschaftler fordern Verbot von "Killerspielen"

27.08.2008, 11:30 Uhr

Ein ESL-Teilnehmer spielt Counter-Strike gegen ein anderes Team  (Bild: dpa)Ein ESL-Teilnehmer spielt Counter-Strike gegen ein anderes Team (Bild: dpa)Pädagogische Maßnahmen reichen nach Ansicht von Wissenschaftlern aus Baden-Württemberg und Bayern nicht aus, um Kinder vor übermäßigem Konsum besonders gewalthaltiger Medien - darunter auch Computer- und Videospiele - zu schützen. Professor Günter Huber von der Universität Tübingen, Dr. Werner Hopf von der Schulberatung Oberbayern-Ost und Dr. Rudolf Weiß sprechen sich daher für ein gesetzliches Verbot derartiger Medienprodukte aus.

Medienkonsum beeinflusst Gewaltbereitschaft

Ihre Forderungen stützen die Wissenschaftler auf eine zweijährige Längsschnittstudie mit insgesamt 653 Hauptschülern im Alter zwischen 12 und 14 Jahren aus Bayern. Deren Ergebnis zeigt nach Ansicht der Forscher einen direkten Zusammenhang zwischen Gewaltbereitschaft und dem Konsum von Gewaltfilmen sowie entsprechenden Computer- und Videospielen im Kindesalter und in der Pubertät auf. Die Bereitschaft zur Gewaltanwendung nimmt demnach mit der Dauer des Konsums medialer Gewalt zu.

Studie zum Verhalten in Konfliktsituationen

In der Studie, die in Teilen bereits im Mai im "Journal of Media Psychology" erschien, wurden die jugendlichen Probanden aufgefordert, zwei Fragebögen auszufüllen. Auf dem ersten gaben die Teilnehmer an, wie oft sie als Kinder mit gewalthaltigen Medien konfrontiert wurden und wie sie ihren derzeitigen Konsum eben solcher Medien einschätzten. Zwei Jahre nach der ersten Befragung wurde den Teilnehmern der Studie dieser Fragebogen erneut vorgelegt. Zusätzlich gaben die Wissenschaftler einen zweiten Fragebogen aus, aus dem sie Rückschlüsse über das Verhalten der Jugendlichen in Konfliktsituation und ihre Neigung in solchen Situationen Gewalt anzuwenden ziehen konnten.

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