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PC-Spiele: Nebenprodukten der Videospiele?

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PC-Games spielen nur noch die zweite Geige

29.10.2009, 08:42 Uhr | tz / jr

Ende des PC-Spielens (Montage: T-Online)Ende des PC-Spielens (Montage: T-Online)

PC-Spiele könnten immer mehr zum Nebenprodukt von Konsolenspiel-Entwicklungen degradiert werden. Wie die Webseite "Vg247.com" berichtet, hat sich Paul Wedgwood, Leiter des Entwickler-Studios Splash Damage, in einem Vortrag auf der Eurogamer Expo im englischen Leeds darüber beklagt, dass es sich nicht länger rechne, Toptitel exklusiv für den PC zu entwickeln.

"Vor ungefähr zwei oder drei Jahren ist uns klar geworden, dass wir nicht überleben würden, wenn wir reine PC-Spiele entwickeln. Das war nicht mit unserem Ziel vereinbar, ausschließlich Toptitel zu produzieren", sagte Greenwood. Dafür seien die erreichbaren Verkaufszahlen auf dieser Plattform schlicht zu niedrig.

Magazin Das Ende des PC-Spieles



Steigende Kosten als Grund

Unter anderem hochkomplexe Grafik-Engines und Physiksimulationen, professionelle Synchronsprecher und aufwendige Soundtracks haben in den letzten Jahren die Entwicklungskosten für Games rasant in die Höhe schnellen lassen. Budgets im zweistelligen Millionenbereich sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Um kostendeckend arbeiten zu können, setzen Spiele-Entwickler daher immer stärker auf sogenannte Multi-Plattform-Titel, die gleichzeitig für diverse Systeme - PC, Spielkonsolen und Handhelds - erscheinen. Ziel ist es, eine breitere Käuferschicht anzusprechen, um die Kosten für die Entwicklung schneller wieder einspielen und in die Gewinnzone vorstoßen zu können.


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