Die Theorie vom "Flow-Erlebnis" hat lange schon Eingang in die universitäre Forschung und den Arbeitsalltag gefunden. Der damit benannte Zustand der optimalen Erfahrung, den Personen erleben, die über einen längeren Zeitraum bei einer Tätigkeit weder unter- noch überfordert sind, ist etwa bei der Motivation von Mitarbeitern ein wichtiger Faktor. Aber auch auf Videospiele angewandt ist das Flow-Phänomen nichts Unbekanntes. Nun widmet sich eine Tagung diesem Konzept, um Kulturwissenschaft und Games zusammenzuführen.
Flow greifbar machen
Zwischen dem 9. und 10. März 2012 findet die Veranstaltung "Flow aus Spielen" im Wolfsburger Experimentierpark "Phaenos" statt. Neben Vorträgen und Panels wird auch an praktischen Beispielen wie etwa dem Indie-Hit "VVVVV" das Phänomen Flow erklärt. Auch experimentelle Panels sind dabei, etwa ein Auftritt von Aline Westphal, der amtierenden Weltmeisterin im Luftgitarre spielen. Referenten aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft sind ebenfalls vorgesehen, darunter der renommierte MIT-Dozent Henry Jenkins (Autor des für die Medienkultur bedeutenden Werkes "Convergence Culture").
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Nutzen in Wissenschaft und Alltag
Ziel der Tagung ist es, das Konzept des Flow greifbar, übertragbar und diskutierbar machen, zum einen für die Medien- und Kulturwissenschaft, zum anderen auch für Wirtschaft und Gesellschaft. Der Gegenstand Computerspiel ist dabei das zentrale Beispiel. Organisiert wird die Tagung von Mitarbeitern, Doktoranden und vor allem Studenten der Universität Hildesheim. Weitere Infos gibt es auf der Webseite zu Flow aus Spielen.

