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Nintendo Wii U: Release in den USA erfolgt

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Nintendo Wii U: Verkaufsstart in den USA

19.11.2012, 12:02 Uhr | jr / tz, dpa-AFX

Nintendo Wii U: Release in den USA erfolgt. Wii U (Quelle: Nintendo)

Wii U (Quelle: Nintendo)

Für Nintendo schlägt die Stunde der Wahrheit: Der Spiele-Spezialist hat am Sonntag den Verkauf seiner neuen Konsole Wii U in den USA gestartet. Vom Erfolg des neuen Geräts hängt maßgeblich auch die Zukunft der japanischen Traditionsfirma ab. Denn die Wii U muss nicht nur gegen die gewohnte Konkurrenz wie Sonys Playstation oder Microsofts Xbox 360 antreten. Eine Herausforderung ist auch ein neues Verhalten der Nutzer, die viel Zeit mit günstigen Spielen auf Smartphones und Tablet-PC verbringen.

Wii U: Die Dinge in die Hand nehmen

Nintendo hat bei der Wii U sein Spielkonzept weiterentwickelt. Zur Bedienung gibt es einen Controller mit integriertem Touchscreen, auf dem zusätzliche Informationen angezeigt werden oder das Game auch komplett weitergespielt werden kann. Im Gegensatz zur Wii haben die Bilder jetzt auch volle HD-Auflösung. Damit zieht Nintendo bei der Bildqualität mit Playstation und Xbox gleich. Mit einem Angebot an Videoinhalten soll die Wii U auch ähnlich wie die Konsolen der Konkurrenz zu einer Unterhaltungszentrale im Wohnzimmer werden. Der Start des entsprechenden Dienstes Nintendo TVii verzögert sich in den USA allerdings bis Dezember. Das führte zusammen mit dem wegen Kapazitätsproblemen der Server schwierig zu ziehenden, 5 GB großen Day-One-Patch - Voraussetzung für viele Online-Funktionen der Wii U - zu Frust bei vielen Kunden, zumal auch das Miiverse-Netzerk wegen der hohen Last zeitweise zusammenbrach.

Wii: Der Vorgänger als Vorbild

Die vor sechs Jahren gestartete Wii wurde zu einem Überraschungshit und veränderte die Branche. Die Wii war zwar technisch den Konkurrenz-Geräten von Sony und Microsoft unterlegen. Aber dafür war sie günstiger und punktete mit ihrer innovativen bewegungsempfindlichen Steuerung. So lockte sie auch viele Frauen, Senioren und Gelegenheitsspieler an - Zielgruppen, um die sich die Industrie zuvor vergebliche bemühte. Bislang wurden über 97 Millionen Wii-Geräte verkauft, die Playstation 3 und die Xbox 360 liegen bei jeweils rund 70 Millionen abgesetzten Geräten. Zuletzt sackten die Verkäufe jedoch stark ab, was Nintendo in rote Zahlen drückte. Zudem bekam der vorherige Hoffnungsträger - die neue mobile Konsole Nintendo 3DS mit ihrem dreidimensionalen Bildschirm schon deutlich die Konkurrenz von Smartphone und Tablet zu spüren. Die Verkäufe zogen erst nach einer Preissenkung an.

Künstliche Verknappung zum Start?

Die Wii U stellt damit auch das bisherige Geschäftsmodell von Nintendo auf die Probe. Zum Start ist die Konsole weitgehend ausverkauft - aber es ist unklar, wie schnell die Produktion angelaufen ist. Branchenanalyst Michael Pachter sagte der Finanznachrichtenagentur Bloomberg, die Wii U könnte noch in den kommenden sechs Monaten schwer zu kriegen sein und dann auf einen Absatz um die zehn Millionen Geräte pro Jahr kommen. Das wäre weniger als bei der Wii.

Zukünftig nur noch Spiele vermarkten?

Einige Branchenbeobachter sehen die Zukunft von Nintendo darin, keine Geräte mehr selbst herzustellen, sondern sich auf die Vermarktung von Spielen zu konzentrieren. Die Japaner haben etwa mit Super Mario oder Zelda beliebte Spielfiguren im Programm. Allerdings hält Nintendo-Chef Satoru Iwata am bisherigen Kurs fest. Die Wii U erscheint in Deutschland am 30. November dieses Jahres. Das Modell mit weißem Gehäuse ("Basic Pack"), einem Gamepad und 8 GB internem Speicher wird rund 300 Euro kosten, während die in schwarz gehaltene Variante ("Premium Pack") mit 32 GB Speicher und der zusätzlich beigelegten Spiele-Sammlung "Nintendo Land" mit rund 350 Euro zu Buche schlägt.

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