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Oculus Rift: Macs sind zu langsam für die VR-Brille

Virtual Reality  

Oculus Rift: Macs zu langsam für die VR-Brille

04.03.2016, 18:15 Uhr | jr / ams

Oculus Rift: Macs sind zu langsam für die VR-Brille. Oculus Rift-Prototyp "Crescent Bay": Nahe an der Consumer-Version der VR-Brille. (Quelle: Oculus VR)

Oculus Rift-Prototyp "Crescent Bay": Nahe an der Consumer-Version der VR-Brille. (Quelle: Oculus VR)

Palmer Luckey, Mitgründer und Chefentwickler der zu Facebook gehörenden Firma Oculus VR, hat im Interview mit "Shacknews" Klartext geredet und erklärt, warum es keinOculus Rift-kompatiblen Anwendungen für Mac OS X-angetriebene Computer gibt. Die Grafikleistung von Macs - selbst die der Grafikkarte AMD Fire Pro D700 aus dem teuren Mac Pro - sei schlicht zu niedrig für eine flüssige VR-Darstellung, erklärte Luckey. 

VR-Brille Oculus Rift: Macs bleiben bis auf weiteres außen vor

Erst wenn Apple seine Computer mit den für Virtual Reality notwendigen High-End-Grafikkarten ausrüste, werde es eine Mac-Unterstützung für die Rift geben, sagte Luckey. Technisch gesehen ist das Argument korrekt: Für VR-Anwendungen ist eine hohe, konstante Bildwiederholrate zur Ansteuerung der Brillendisplays unabdingbar notwendig. Bedingt durch die duale HD-Auflösung und die noch höhere interne Render-Auflösung wird dabei eher die Grafikkarte als CPU gefordert. Auch für HTCs Vive gibt es daher wegen mangelnder Grafik-Power zur Zeit keine Mac-Unterstützung. 

Damit ist freilich noch nicht gesagt, dass sich Macianer vom Thema Virtual Reality komplett verabschieden müssen. Apple-Boss Tim Cook gab jüngst eine sehr positiv klingende Technik-Einschätzung dazu ab. Und im Januar 2016 war in der "Financial Times" zu lesen, dass Apple schon seit längerem VR-kompetente Mitarbeiter anwirbt und und einer geheimen Forschungsabteilung bereits mit VR-Headset-Prototypen experimentiert, um mit einer eigenen, speziell angepassten VR-Brille auf den Markt zu kommen.

Ein Beispiel dafür, dass das nicht unmöglich ist, wenn man sich in einem eng definierten Hardware-Kontext bewegt, liefert schließlich auch Sony mit seiner PS4-kompatiblen Playstation VR.

Ob der zuhause eingesetzte PC leistungsmäßig für VR geeignet ist, kann man übrigens mit Hilfe eines von Oculus VR angebotenen Check-Tools überprüfen. Auch für Valves HTC-Brille gibt es mit dem Steam VR Performance Test ein entsprechendes Test-Tool.

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