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Für Abraham gibt's keine Ruhe vor dem Sturm

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IBF-WM im Mittelgewicht  

Für Abraham gibt's keine Ruhe vor dem Sturm

17.02.2010, 14:50 Uhr | sid

Nach dem Wiegen: Herausforderer Raul Marquez (li.) und IBF-Weltmeister Arthur Abraham. (Foto: dpa)Nach dem Wiegen: Herausforderer Raul Marquez (li.) und IBF-Weltmeister Arthur Abraham. (Foto: dpa) Nur eine Woche nach dem fantastischen Auftritt des WBA-Weltmeisters Felix Sturm gegen Sebastian Sylvester präsentiert sich mit Arthur Abraham dessen IBF-Pendant den deutschen Box-Fans. Der eingebürgerte Armenier setzt seinen Titel gegen den wild entschlossenen US-Amerikaner Raul Marquez aufs Spiel. Und träumt doch nur von dem Gipfeltreffen mit Sturm. Dem aber gibt Abrahams Promoter Wilfried Sauerland kaum Chancen.

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Wieviele Millionen müssen aufgerufen werden?

2,5 Millionen Euro hat er dem ZDF-Star vom Universum-Stall angeblich geboten. Dennoch bleibt dieser deutsche Megakampf unwahrscheinlich - so nah wie im Fernduell mit nur sieben Tagen Abstand kommen sich die beiden möglicherweise nie wieder.

Sind Abraham und Sturm zu gierig?

Sauerland: "Ich persönlich glaube nicht, dass das Duell kommt. Wir würden den Kampf gern machen, das Sturm-Lager auch. Aber die Börsenforderungen beider Kämpfer sind zu hoch", sagte der Promoter dem "Hamburger Abendblatt": "Da der Kampf nur für Deutschland interessant wäre, müsste er auch aus Deutschland finanziert werden. Und das ist nicht zu stemmen." Dabei ließ Abraham Sturm via "Bild"-Zeitung gar wissen lassen: "Ich boxe gegen Felix auch umsonst."

Fernduell mit sieben Tagen Abstand

So lange es nicht zum ersehnten direkten Aufeinandertreffen der beiden besten deutschen Boxer im Ring kommt, müssen sich die Fans mit Fernduellen trösten. Abrahams Duell mit Marquez wird auf jeden Fall auch ein Vergleich der Systeme. Der feine Techniker Sturm zog im ZDF bei seinem Punktsieg gegen Sylvester in der Spitze 6,6 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme.

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Schlagkraft pur

Im Ersten präsentiert sich in Abraham nun ein ganz anderer Kämpfer, der hauptsächlich von seiner Schlagkraft lebt. Die K.o.-Chance jedenfalls ist wesentlich größer als bei Sturm. Interessant, worauf die TV-Zuschauer mehr anspringen. Das unmittelbare Fernduell kam nur zustande, weil Abraham zum ursprünglich geplanten Kampftermin 4. Oktober nicht fit war. Der Wahl-Berliner wollte in der Woche vorher mit einer Gewaltkur das Gewichtslimit von 72,574 Kilo erreichen und schwächte damit sein Immunsystem derart, dass er sich eine Virusinfektion einhandelte.

Krankheit nur vorgetäuscht?

"Arthur war gar nicht krank", glaubt allerdings Arturo Marquez. Der Vater und Trainer des Pflichtherausforderers vermutet vielmehr ein Kneifen des Weltmeisters: "Er hat Raul total unterschätzt. Bei der genaueren Video-Analyse hat er dann gesehen, wie stark Raul wirklich ist, und wollte nicht mehr in den Kampf gehen." Sein 37 Jahre alter Sohn, der sich das Herausfordererrecht überraschend im Juni gegen Giovanni Lorenzo erkämpfte, war dagegen gar nicht unglücklich über die Verschiebung: "So konnte meine Cutverletzung besser abheilen. Ich bin hart, ruppig und aggressiv und habe vor, der neue Weltmeister zu werden."

Klare Quoten

Nur 1,14 Euro für einen Euro Einsatz zahlen allerdings die Buchmacher für einen Sieg von Abraham, wer auf Marquez setzt, bekommt 5,50 Euro ausgezahlt. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt. Für den gebürtigen Armenier ist der Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln ohnehin nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu größeren Zielen: "Ich will die Titel von IBF, WBA und WBC vereinen." WBC-Champ ist US-Star Kelly Pavlik, der auch ständig Gewichtsprobleme hat.

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