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Boxen: Ina Menzer besiegt Ramona Kühne

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Boxen - Federgewicht  

Menzer muss hart für ihre Titelverteidigung kämpfen

07.04.2011, 14:10 Uhr | t-online.de, dpa

Weltmeisterin Ina Menzer (li.) bearbeitet ihre starke Herausforderin und Landsfrau Ramona Kühne. (Foto: AP)Weltmeisterin Ina Menzer (li.) bearbeitet ihre starke Herausforderin und Landsfrau Ramona Kühne. (Foto: AP) Ina Menzer ist weiterhin Box-Weltmeisterin im Federgewicht. Die 29-Jährige besiegte in Magdeburg Ramona Kühne durch technischen K. o. und verteidigte damit ihre drei WM-Titel nach Version der Verbände WBO, WIBF und WBC.

Nach einer harten Rechten Menzers platzte die linke Augenbraue von Kühne auf. Ringrichter Daniel van de Wiele aus Belgien brach nach 57 Sekunden der sechsten Runde auf Anraten von Ringarzt Christoph Götz zum Unmut des Publikums ab.

Auch Menzer gekennzeichnet

"Der Cut war ausgesprochen tief - bis auf die Knochenhaut", erklärte Götz anschließend im ZDF. "Er hätte gar nicht mehr tiefer werden können." Kühne brauchte ein paar Minuten, bis sie die Entscheidung letztendlich akzeptierte. "Es war ein ärgerlicher Treffer. Wenn der Ringarzt das so sagt, wird es schon richtig sein." Direkt nach dem Abbruch hatte sich vor lauter Enttäuschung einige Tränen vergossen. Aber auch die Siegerin sah nach dem Kampf gezeichnet aus. Das linke Auge war stark angeschwollen. "Das war verdammt schwer", gab Menzer zu.

Das ominöse Paar Handschuhe aus Mexiko

Sie habe alleine zwei Runden gebraucht, um überhaupt ans Boxen zu denken. Bis dahin war die 56,7 Kilo schwere Titelverteidigerin damit beschäftigt, sich auf die ungewohnten Handschuhe einzustellen. Ihrer Herausforderin war es vorbehalten gewesen, diese auszuwählen. Kühne entschied sich für die härtesten der Welt, vom mexikanischen Hersteller "Reyes". Menzer bestätigte: "Mit denen spürst du jeden Schlag." Nie zuvor hatte sie dieses Produkt im Ring getragen und war vier Minuten lang nur beeindruckt. Sie möchte sie aber nicht mehr benutzen müssen: "Die sind mir zu gefährlich." Beider Gesichter legten davon beredt Zeugnis ab. Menzer: "Ich war zwei Runden lang aber auch steif und bin dann erst lockerer geworden."

Schwellung schon nach zwei Minuten

Schon aus der ersten Runde war Menzer mit einer deutlichen Schwellung rund ums linke Auge und einem leichten Cut unter der Augenbraue in ihre Ecke zurückgekehrt. Diese Schwellung wuchs kontinuierlich an. Denn Kühne gab wirklich alles, um sich ihren Traum vom vierten WM-Titel in der vierten Gewichtsklasse zu erfüllen. Doch Menzers Volltreffer beendete buchstäblich schlagartig das interessante und durchaus ausgeglichene Gefecht. Menzer hatte nach eigener Aussage sofort gesehen, was ihre Rechte angerichtet hatte und betonte, Götz habe schwereren Schaden bei Kühne verhindert.

Weiter ungeschlagen

Für den weiterhin unbesiegten Schützling von Trainer Michel Timm war es der 26. Erfolg als Profi. Kühne, die WIBF-Weltmeisterin in der nächsthöheren Gewichtsklasse Superfedergewicht ist und zuvor in zwei weiteren Kategorien (Halbweltergewicht, Leichtgewicht) die WM-Titel besaß, musste die erste Niederlage nach 15 Siegen hinnehmen. Zudem hatte sie auch noch nie in einem ihrer Kämpfe einen Cut erlitten.

Stieglitz lässt Acosta keine Chance

Im zweiten WM-Kampf des Abends bezwang WBO-Supermittelgewichts-Weltmeister Stieglitz bezwang den Argentinier Ruben Acosta durch technischen K.o. in der fünften Runde. Für Lokalmatador Stieglitz war es die erste Titelverteidigung. Der 28 Jahre alte Supermittelgewichtler aus dem Magdeburger SES-Boxstall schickte Acosta erstmals in der dritten Runde mit einem linken Haken zu Boden. Der chancenlose Argentinier kassierte in der fünften Runde erneut einen Niederschlag. Danach brach der Ringrichter den Kampf ab. Für Stieglitz war es der 37. Sieg im 39. Profi-Kampf.

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