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Klitschko-Kampf gegen Haye wieder gefährdet

Boxen - Schwergewicht  

Verwirrung um Klitschko-Kampf gegen Haye

20.01.2011, 11:12 Uhr | sid, sid

Klitschko-Kampf gegen Haye wieder gefährdet. Bereits 2009 wurde der Kampf zwischen David Haye (li.) und Wladimir Klitschko in der Schalke-Arena abgesagt. (Foto: imago)

Bereits 2009 wurde der Kampf zwischen David Haye (li.) und Wladimir Klitschko in der Schalke-Arena abgesagt. (Foto: imago)

Doch keine Einigung? Der Superfight im Schwergewicht zwischen Wladimir Klitschko und David Haye ist wieder gefährdet und sorgt auch weiterhin für Verwirrung. Beide Parteien hatten sich eigentlich auf den 2. Juli als Termin für den WM-Vereinigungskampf zwischen dem WBO- , IBF- und IBO-Champ aus der Ukraine und dem britischen WBA-Titelträger geeinigt. Nachdem das Klitschko-Lager zuvor jedoch noch einen Kampf zwischen Wladimir und Dereck Chisora am 30. April in Mannheim angesetzt hat, glaubt Haye nicht mehr an den Gipfel mit Wladimir: "Klitschko hat Angst, ausgeknockt zu werden."

"Klitschko erklärt, er würde hintereinander gegen Chisora und mich kämpfen. Aber das ist Unsinn", sagte Haye, "wir sollen wirklich glauben, dass ein Boxer, der 2010 insgesamt nur zweimal im Ring stand, nun zweimal innerhalb von neun Wochen antritt?" Laut Klitschko-Manager Bernd Bönte war der 30. April ursprünglich als Termin für den Kampf gegen Haye vorgesehen. Dagegen legte allerdings ein britischer Pay-TV-Sender Einspruch ein.

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Termin im Juli eher unpassend für Klitschko

Im Mai und Juni ist der Kampf wegen diverser anderer Großereignisse und gebuchter Stadien in Deutschland nicht zu machen. "Wir haben nichts dagegen, wenn auch Haye vorher noch einen Kampf macht", sagte Bönte, "für Wladimir wäre die Pause bis Juli zu lang gewesen." Der 34-Jährige hatte zuletzt im September im Ring gestanden. Seinen für Dezember geplanten Kampf gegen Chisora musste er wegen Rückenbeschwerden absagen.

Haye vorher gegen Chagaev?

Haye hingegen könnte nun von der WBA dazu verpflichtet werden, vor der möglichen Titelvereinigung seinen Gürtel gegen Pflichtherausforderer Ruslan Chagaev aus Usbekistan zu verteidigen. "Wladimir hat schon während der Verhandlungen wie ein Feigling einen Weg raus aus unserem Kampf gesucht", erklärte Haye, "wir haben Stadien für Mai und Juni angeboten, aber Wladimir will auf keinen Fall in England boxen."

"Kampf gegen mich wollen alle sehen"

Englands WBA-Champ Haye spricht laut "Guardian" von einer einmaligen Chance im Schwergewicht: "Warum will er erst gegen Chisora boxen? Den kennt doch keiner. Der Kampf gegen mich ist doch der, den alle sehen wollen. Es ist traurig, aber zeigt auch die Einstellung von Wladimir. Er wird als der Schwergewichtler in die Geschichte eingehen, der nur gegen die angenehmsten Gegner geboxt hat."

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