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Kommentar: Die Klitschkos - zu gut für den Rest der Welt

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Die Klitschkos - zu gut für den Rest der Welt

04.07.2011, 10:56 Uhr | t-online.de

Ein Kommentar von Jens Bistritschan

"Es gibt im Schwergewichtsboxen die Klitschkos - und dann kommt der Rest." Diese Einschätzung von Trainer Emanuel Steward hat auch nach dem Sieg seines Schützlings Wladimir über den Briten David Haye nichts an Aktualität eingebüßt.

Es ist weit und breit kein Kämpfer in Sicht, der es mit den ukrainischen Brüdern Wladimir und Vitali aufnehmen kann, was das Gesamtpaket aus körperlicher Ausbildung, boxerischer Klasse und mentaler Stärke angeht. (Sehen Sie hier den kompletten Kampf)

Haye: Großmaul und schlechter Verlierer

Auch Haye hat sich an Wladimir die Zähne ausgebissen. Seine unzähligen Geschmacklosigkeiten vor dem Fight verfehlten ihre Wirkung, und sportlich reichte er nur phasenweise an den großen Champion des Schwergewichts heran. Zwar fügte er Klitschko ein paar mehr als die sonst üblichen Schrammen zu. Doch hinter seinen deftigen Ankündigungen blieb Haye weit zurück, er entlarvte sich als Großmaul. Und als schlechter Verlierer, der die Niederlage lieber auf einen kaputten kleinen Zeh schiebt.

Aber auch Klitschko muss sich fragen lassen, warum er nicht aggressiver den versprochenen 50. K.o. gesucht hat. Zu sehr begnügte er sich damit, den Kampf - wie stets - mit seinem linken Jab zu kontrollieren, anstatt den ewig jungen Wunsch des Boxpublikums nach wilder Action und großen Emotionen zu erfüllen.

Dieser Fight taugt nicht als Definition seiner Karriere

Natürlich kann man Klitschko verstehen, dass er kurz vor dem historischen Ziel, den letzten bedeutenden WM-Gürtel in Familienbesitz zu bringen, kein Risiko eingeht. Aber zu behaupten, der Kampf würde später mal seine Karriere definieren, ist Wunschdenken. Dieser Fight geht nur als ein besserer unter seinen vielen Siegen in die Box-Geschichtsbücher ein. Haye war lediglich ein weiteres Klitschko-Opfer in der immer langweiliger werdenden Königsklasse des Boxens.

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