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Sturm und Macklin sehen sich vorerst nicht wieder

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Boxen - Mittelgewicht  

Sturm und Macklin sehen sich vorerst nicht wieder

06.12.2011, 15:56 Uhr | dapd

Sturm und Macklin sehen sich vorerst nicht wieder. Am 25. Juni 2011 in Köln feiert Lokalmatador Felix Sturm (rechts) einen schmeichelhaften Punktsieg über seinen Herausforderer Matthew Macklin. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Am 25. Juni 2011 in Köln feiert Lokalmatador Felix Sturm (rechts) einen schmeichelhaften Punktsieg über seinen Herausforderer Matthew Macklin. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Im Ring, direkt nach dem Ende ihres großen und intensiven Mittelgewicht-Kampfes, schien es am 25. Juni in Köln noch so leicht, sich wieder zu verabreden. Fünf Wochen später aber sind die Verhandlungen zwischen WBA-Weltmeister Felix Sturm und dem Iren Matthew Macklin bezüglich eines zweiten Vergleichs offensichtlich gescheitert. Sturm sucht für seinen Kampf am 25. November in Köln einen neuen Gegner.

"Wir haben ihm 40 Prozent mehr Geld geboten als für den ersten Kampf", sagte Sturm-Manager Roland Bebak, "eine konkrete Antwort haben wir aber bisher nicht bekommen, sondern immer nur die Auskunft, es sei ja noch viel Zeit."

Kneift Sturm?

Sturm hatte Macklins Angriff auf den WM-Thron in der Lanxess-Arena nur durch einen äußerst umstrittenen 2:1-Punktsieg abgewehrt. Noch im Ring hatten sich Macklin und Sturm mündlich auf eine schnelle Neuauflage geeinigt.

"Felix wollte das Rematch unbedingt", sagt Bebak. Macklin verkündete unterdessen im Internetdienst "Fightnews", dass der Deutsche keine Lust auf einen weiteren Kampf gegen ihn habe. "Sturm ist sein eigener Promoter, ein Rematch wäre leicht zu organisieren", erklärte Macklin, "ich bin mir sicher, dass er weiß, dass er mich nicht schlagen kann."

Macklins neue Pläne in den USA

Hintergrund der gescheiterten Verhandlungen ist wahrscheinlich Macklins neuer Promoter-Vertrag mit dem US-Amerikaner Lou DiBella. Der Ire hat dadurch die Chance, mehr Kämpfe in den USA zu bestreiten und möglicherweise WBC-Weltmeister Sergio Martinez herauszufordern, der ebenfalls von DiBella promotet wird.

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