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Eishockey - DEL: Beinahe Spielabbruch bei Wolfsburg gegen Düsseldorf

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Eishockey - DEL  

Wolfsburg besiegt Düsseldorf und die Uhr

31.03.2010, 01:16 Uhr | dpa, dpa

Eishockey - DEL: Beinahe Spielabbruch bei Wolfsburg gegen Düsseldorf.

Brandon Reid (Düsseldorf, Mitte) gegen Kai Hospelt (li.) und und Paul Traynor (beide EHC Wolfsburg) (Quelle: imago)

Ein Fast-Spielabbruch in Wolfsburg hat den Play-off-Auftakt in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) überschattet. Ein Auto der Rallye Dakar fuhr nach der 3:0-Führung des EHC Wolfsburg gegen die DEG Metro Stars in der ersten Drittelpause über das Eis und riss mit Spikes Furchen und vier Zentimeter tiefe Löcher in die Spielfläche. Helfer und Eismeister bemühten sich fieberhaft um eine Behebung der Schäden, erst nach einer 106-minütigen Zwangspause konnte das zweite Drittel doch noch beginnen. Wolfsburg setzte sich am Ende 4:2 durch.

Die Favoriten behalten die Oberhand

Meister Eisbären Berlin zitterte sich beim Viertelfinal-Start zu einem 2:1-Sieg über die Augsburger Panther und fuhr den ersten von drei zum Weiterkommen nötigen Erfolgen ein. Die Frankfurt Lions gewannen 3:0 gegen den ERC Ingolstadt. Hannover besiegte Nürnberg nach der dritten Verlängerung 3:2. Die zweiten Partien finden an diesem Donnerstag statt.

Eis gerade noch rechtzeitig wieder bespielbar

Der EHC Wolfsburg schien durch Tore von Norm Milley (6.), Sebastian Furchner (7.) und Jan-Axel Alavaara (16.) auf dem Weg zu einem sicheren Sieg gegen den amtierenden Vizemeister aus Düsseldorf. Der Gala folgte das Unheil auf dem Eis: Der Rallye-Wagen, der nach Vereinsangaben eigentlich nur auf der Fläche stehen sollte, drehte anders als abgesprochen einige Runden mit waghalsigen Manövern. Daraufhin war das Eis unbespielbar, die Ausbesserung der Schäden erfolgte gerade noch innerhalb der erlaubten 90-Minuten-Frist, die der normalen Drittelpause folgte. Bei Unbespielbarkeit wäre der Sieg automatisch an die DEG gegangen, die sich nach Wiederbeginn trotz des sofortigen 4:0 durch John Laliberte (21.) aufbäumte. Daniel Kreutzer (23.) und Rob Collins (45.) konnten aber nur noch verkürzen.

Nicht das erste Mal Ärger mit dem Eis

"Das ist eine Geschichte, da können wir nichts dafür", beteuerte Wolfsburgs Manager Karl-Heinz Fliegauf im Pay-TV-Sender sky. Der langjährige DEG-Teamleiter Walter Köberle erklärte: "So etwas habe ich noch nie erlebt." In Düsseldorf war am 18. Dezember 2009 das DEL-Spiel gegen Ingolstadt beim Stand von 3:0 nach zwei Dritteln wegen einer defekten Eismaschine abgebrochen worden. Bereits fünf Tage zuvor war aus dem gleichen Grund die Partie zwischen den Straubing Tigers und Frankfurt nach zwei Dritteln vorzeitig beendet und später wiederholt worden.

Probleme auch in Frankfurt

Bangen mussten auch die Eisbären. Nach schnellen Toren von André Rankel (5.) und Andy Roach (10.) verkürzte Darin Olver (15.). Danach retteten Torhüter Rob Zepp und der Pfosten den Vorsprung. Nationalspieler T. J. Mulock bekam im letzten Drittel einen Puck an den Kehlkopf und musste ins Krankenhaus. Technische Probleme gab es auch in Frankfurt, wo die Uhr im ersten Drittel für zehn Minuten ausfiel. Jeff Ulmer (32.) und zweimal Christoph Gawlik (37./60.) sorgten für den Lions-Sieg.

Boos verhindert das Rekordspiel

Dramatisch und sehr lang wurde es in Hannover, wo die Scorpions beim Viertelfinal-Start erst in der dritten Verlängerung 3:2 gegen die Nürnberg Ice Tigers gewannen. Ex-Nationalspieler Tino Boos sorgte nach 108:09 Minuten Spielzeit mit dem Siegtor für das passende Geschenk zum 61. Geburtstag von Trainer Hans Zach. Zum zweitlängsten DEL-Spiel vor zwei Jahren in Iserlohn fehlten nur knapp zehn Minuten, zum längsten kurz darauf in Köln immerhin noch 60.

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