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DEL: Eisbären Berlin erzwingen fünftes Spiel

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Eisbären erzwingen fünftes Spiel

05.04.2010, 19:16 Uhr | dpa, dpa

DEL: Eisbären Berlin erzwingen fünftes Spiel. Florian Busch bejubelt ein Tor für die Eisbären. (Foto: dpa)

Florian Busch bejubelt ein Tor für die Eisbären. (Foto: dpa) (Quelle: imago)

Titelverteidiger Eisbären Berlin hat in den Play-offs um die deutsche Eishockey-Meisterschaft mit letzter Kraft eine Blamage verhindert. Der Champion rettete sich mit einem glücklichen 5:3 bei Favoriten-Schreck Augsburg in der Viertelfinal-Serie in ein entscheidendes fünftes Spiel. Auch die Nürnberg Ice Tigers, die 4:1 gegen Hannover gewannen, können im letzten Match doch noch den Einzug ins Halbfinale schaffen. Dort steht bereits der EHC Wolfsburg, der Vizemeister DEG Metro Stars glatt ausgeschaltet hatte. Auch Ingolstadt ist nach dem Sieg gegen die Frankfurt Lions bereits im Semi-Finale.

Jeff Friesen erlöst Eisbären

Die Eisbären lieferten in Augsburg erneut eine Zitterpartie. Nach Treffern von Stefan Ustorf und Sven Felski sahen die Gäste vor 7.774 Zuschauern im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion nach zwei Dritteln schon wie der sichere Sieger aus. Doch die tapferen Augsburger kamen zurück. Als Berlins Andy Roach einen Schuss von Christian Chartier zum 3:3 ins eigene Tor abfälschte (49. Minute), kochte die altehrwürdige Arena. Dann aber wurde Ex-NHL-Profi Jeff Friesen (56.) für den Meister zum Matchwinner. Als Augsburg den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, sorgte Felski (60.) mit einem Treffer ins leere Tor für die endgültige Entscheidung. "Ich bin sehr stolz auf meine Jungs", lobte Trainer Don Jackson erleichtert.

Augsburg rechnet sich in Berlin Chancen aus

Damit haben die Berliner auf eigenem Eis die Chance aufs Weiterkommen. Doch der Top-Favorit wirkt nach einer Rekord-Hauptrunde überraschend kraft- und konzeptlos. "Playoffs sind immer eine neue Sache, da zählt die Vorrunde nicht mehr", warnte Manager Peter John Lee. "Wir sind in Berlin mit Sicherheit nicht chancenlos", meinte Augsburgs Coach Larry Mitchell. Noch aber dürfen die Eisbären auf die Fortsetzung ihrer Erfolgsserie hoffen. Seit 2005 holte der Hauptstadt-Klub vier von fünf Titeln.

Nürnberg kommt zurück

Mit dem zweiten Sieg hintereinander erzwangen die Nürnberger ein fünftes Spiel gegen die Hannover Scorpions, die nach ihren zwei Auftakterfolgen schon ganz nahe am Halbfinale standen. Shane Peacock (30.), Brad Leeb (34.), Björn Barta (51.) und Adrian Grygiel (60.) trafen für die Franken. Chris Herpergers Tor (46.) war für die Niedersachsen zu wenig.

Düsseldorf vor ungewisser Zukunft

Die DEG Metro Stars stehen nach dem Aus gegen den EHC Wolfsburg vor einer ungewissen Zukunft. "Ich weiß nicht, wie es weiter geht", bekannte Düsseldorfs scheinbar einzig verbleibende Integrationsfigur Daniel Kreutzer. Viele andere Spieler werden den Vorjahresfinalisten verlassen, wegen fehlender Einnahmen muss der Etat eingedampft werden. Zudem ist noch kein neuer Trainer gefunden. Chefcoach Harold Kreis war zwei Spiele vor Ende der Hauptrunde entlassen worden, nachdem er seinen Wechsel nach Mannheim bekanntgegeben hatte. Unter Manager und Interimstrainer Lance Nethery verlor die DEG alle fünf Partien.

Jetzt will Wolfsburg auch im Eishockey Meister werden

Die Wolfsburger hingegen wollen ein Jahr nach dem Triumph der VfL-Fußballer nun die Eishockey-Krone holen. "Wer Meister werden will, muss uns erstmal schlagen. Für uns ist alles drin", verkündete Trainer Toni Krinner forsch. Selbstbewusst kann man auch beim ERC Ingolstadt sein. Die Bayern bezwangen die Frankfurt Lions nach 0:2- Rückstand noch mit 3:2 nach Verlängerung und entschieden damit die Viertelfinalserie mit 3:1 für sich.

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