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Adler Mannheim lassen erneut einen Punkt liegen

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Mannheim rettet sich im Penaltyschießen

18.11.2011, 22:14 Uhr | dpa, dapd

Adler Mannheim lassen erneut einen Punkt liegen. Adam Mitchell erzielt für Mannheim kurz vor Schluss den Ausgleich gegen Hannover. (Quelle: imago)

Adam Mitchell erzielt für Mannheim kurz vor Schluss den Ausgleich gegen Hannover. (Quelle: imago)

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wird es langsam eng für Adler Mannheim: Nach vier Niederlagen in Folge konnte der Spitzenreiter gegen die Hannover Scorpions erst nach Penaltyschießen 4:3 (0:1, 2:1, 1:1) gewinnen und ließ auswärts einen Punkt liegen. Die Hamburg Freezers sowie der ERC Ingolstadt tasteten sich nach Siegen bis auf drei Punkte an die Adler heran - und auch die Berliner Eisbären halten mit sechs Punkten Rückstand noch den Anschluss.

Mit einem ungefährdeten 3:1 (0:0, 1:0, 2:1)-Erfolg über den EHC München schloss der ERC Ingolstadt zum Spitzenreiter auf. Und auch die Hamburg Freezers machten mit ihrem vierten Sieg in Folge weiter Boden auf Mannheim gut: Sie bewiesen zuhause Kampfeswillen und besiegten die Grizzly Adams Wolfsburg nach anfänglichem Rückstand noch 3:2 (2:1, 0:0, 1:1).

Travese entscheidet die Partie

Die Wolfsburger gingen in der Hamburger Arena zunächst in Führung (14. Minute). Doch Brendan Brooks und Jerome Flaake sorgten noch im ersten Drittel für die 2:1-Führung der Freezers, die ohne die beiden Ex-NHL-Profis Christoph Schubert und Serge Aubin auskommen mussten. Im Schlussdrittel gelang den Niedersachsen dann das 2:2. Zuvor hatten sie zwei Pfostenschüsse verzeichnet. Das rächte sich: Hamburg schoss drei Minuten vor Schluss in Überzahl durch Patrick Traverse den 3:2-Siegtreffer.

In Hannover markierte Stephan Wilhelm die 1:0-Führung der Scorpions im ersten Drittel. Im zweiten Durchgang drückte der Meister aus Mannheim aufs Tempo und vergab gute Chancen, bis schließlich Ronny Arendt der verdiente 1:1-Ausgleich (27.) gelang. Doch Hannover schlug binnen einer Minute zurück, kassierte aber keine 60 Sekunden später den erneuten Ausgleich zum 2:2. Nach der regulären Spielzeit stand es 3:3. Im Penaltyschießen setzten sich die Kurpfälzer durch.

Auch Berlin muss ins Penaltyschießen

Indes tun sich die Eisbären in der laufenden Saison weiter schwer. Nach der Niederlage gegen die Straubing Tigers vor zwei Wochen mühten sich die Berliner auch gegen die Augsburg Panthers: Erst nach Penaltyschießen gewann der amtierende Meister daheim 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 0:0).

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