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Eishockey-WM 2013: Deutsches Eishockey ist gut, aber nicht gut genug

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Deutsches Eishockey ist gut, aber nicht gut genug

07.05.2013, 09:19 Uhr | t-online.de

Eishockey-WM 2013: Deutsches Eishockey ist gut, aber nicht gut genug. Der Slowake Mario Bliznak (li.) im Duell mit Deutschlands Christian Ehrhoff. (Quelle: dpa)

Der Slowake Mario Bliznak (li.) im Duell mit Deutschlands Christian Ehrhoff. (Quelle: dpa)

Aus Helsinki berichtet Marc L. Merten

Als der Schuss von Christoph Ullmann 45 Sekunden vor Schluss gegen den Pfosten krachte, war die dritte Pleite im dritten WM-Spiel besiegelt. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat sich auch gegen die Slowakei (2:3) wieder teuer verkauft und steht doch mit nahezu leeren Händen da. "Drei Spiele, drei gute Leistungen, nur ein Punkt. Wir hätten mehr verdient gehabt", klagte Bundestrainer Pat Cortina hinterher.

Nach den ersten drei Gruppenspielen bei der Eishockey-WM 2013 in Helsinki zeichnet sich ein bitteres Muster ab. "Wir haben gut gespielt, aber kleine Fehler haben die Partie gedreht", klagte Kapitän Christian Ehrhoff. Ganz nach dem Motto: gut, aber nicht gut genug. "Das ist unsere Story bisher."

Cortina: "Wir hatten immer Siegchancen"

Gegen Finnland eine Führung kurz vor Schluss noch verspielt, gegen Russland den regulären Ausgleichstreffer aberkannt bekommen, gegen die Slowakei zweimal geführt und doch verloren: Das Team des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) hatte alle drei großen Nationen am Rande einer Niederlage und kann trotzdem auf nichts anderes als auf die guten Leistungen zurückblicken. Die Punkte geholt haben bislang die anderen Teams.

"Die Enttäuschung ist riesig", gab Marathon-Mann Ehrhoff zu, der bislang im Schnitt 31 von 60 Minuten auf dem Eis stand. "Wenn man sich die Spielverläufe anschaut, muss man sagen: Es wäre mehr drin gewesen." Bundestrainer Cortina gab zu, dass es ihm gerade nicht leicht falle, aufmunternde Worte zu finden. "Es ist wie nach den ersten beiden Spielen: Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Es tut mir leid für die Jungs. Wir hatten immer Siegchancen. Aber wir müssen die Spiele endlich mal zu Ende spielen."

"Für Österreich ist Deutschland immer ein wichtiges Spiel"

Bestenfalls schon am Mittwoch. Dann wartet Österreich. Österreich? War da nicht was? Oh doch, die verpasste Olympia-Qualifikation. Während Österreich 2014 in Sotschi vertreten sein wird, werden die Deutschen zuschauen müssen. Der DEB war in der Qualifikation ausgerechnet am Nachbarn gescheitert. Von Rache wollte Cortina aber nichts wissen. "Unser Team ist anders. Deren Team ist anders. Die Situation ist anders."

Doch insgeheim wollen die Deutschen Österreich als kleine Revanche Richtung Abstieg schießen. Auch, um nicht selbst in einen Negativ-Strudel hineinzugeraten. Denn trotz aller guten Leistungen geht es am Mittwoch nur um eines: den Klassenerhalt. "Der Klassenhalt ist für uns nicht selbstverständlich", unterstrich Cortina, der schon ahnt, was seine Mannen erwarten wird. "Für Österreich ist Deutschland immer ein wichtiges Spiel. Das wird ein harter Fight." 

Klassenerhalt als Ziel, Viertelfinale im Hinterkopf

Dennoch hofft er insgeheim nicht nur auf die drei Punkte, um sich allen Abstiegssorgen zu entledigen. "Ein Sieg gegen Österreich würde uns zurück ins Rennen ums Viertelfinale bringen." Denn tatsächlich hat Deutschland nun mit Österreich und Lettland zwei schlagbare Gegner vor der Brust. Sechs Punkte zu dem bislang einen würden den Kampf um Platz vier in der Gruppe, der für die K.-o.-Phase reicht, erst richtig entfachen.

Volle Konzentration also auf Österreich: "Das Spiel ist sehr, sehr wichtig für uns", bestätigte Ehrhoff. Dafür muss Deutschland aber endlich seine Chancen beim Schopfe packen und in Punkte ummünzen. Und nicht wie beim Pfostenschuss von Ullmann, dem Sinnbild der bisherigen WM der Deutschen. "Der Pfostenschuss war Pech", sagte der Kapitän. "Es wird Zeit, dass wir endlich mal Glück haben."

Hier geht es zum Spielplan der Eishockey-WM 2013

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