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Ingolstädter Panther lassen es bei Siegesfeier krachen

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"Unreal,traumhaft,unfassbar"  

Ingolstädter Panther lassen es bei Siegesfeier krachen

30.04.2014, 14:58 Uhr | sid, dpa

Ingolstädter Panther lassen es bei Siegesfeier krachen. Die Ingolstädter Eishockey-Spieler genießen ihren Pokalsieg nach dem 2:0 gegen Köln. (Quelle: imago/mika)

Die Ingolstädter Eishockey-Spieler genießen ihren Pokalsieg nach dem 2:0 gegen Köln. (Quelle: mika/imago)

Der Eishockey-Titel des ERC Ingolstadt ist ein Paradebeispiel für Teamgeist und Charakterstärke. Berlin, Krefeld, Hamburg und Köln räumte der Außenseiter aus dem Weg. Für die Meister-Helden begann ein Triumphzug zurück in die Heimat. Die Spieler wollen nun erst einmal ordentlich feiern.

Mit der Schlusssirene entlud sich die Freude der Ingolstädter Eishelden in einem wilden Kufen-Tanz. Handschuhe, Stöcke und Helme flogen bereits beim Countdown der nach Köln mitgereisten Fans im hohen Bogen in die Luft. "Das ist eine unglaubliche Geschichte. Die hätte kein Stephen King oder Steven Spielberg besser schreiben können, so wie die Saison gelaufen ist", sagte der zum besten Playoff-Spieler gekürte Patrick Köppchen.

Mit dem 2:0 im siebten und entscheidenden Finalspiel bei den favorisierten Kölner Haien feierte der ERC Ingolstadt nicht nur den ersten Meistertitel in der 50-jährigen Klubhistorie. Die Oberbayern vollendeten auch einen beispiellosen Lauf und verblüfften die deutsche Eishockey-Fachwelt.

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"Unreal, traumhaft, unfassbar"

Neben der Domstadt triumphierten die Ingolstädter auch in anderen Eishockey-Hochburgen. Sowohl die Vorjahresmeister aus Berlin, sowie Ex-Champion Krefeld und Vorrundenmeister Hamburg mussten sich den "Panthern" geschlagen geben.

"Das ist unreal, traumhaft, unfassbar. Keiner hat aufgegeben, jeder hat an den anderen geglaubt. Deswegen liebe ich diesen Sport, weil man als Team Talent besiegen kann. Ich glaube, das dauert auch noch ein wenig, bis das in den Köpfen ist", sagte Köppchen, der nun mit 33 Jahren sogar vor einem Comeback in der Nationalmannschaft bei der WM in Minsk steht.

Nach einer Katastrophen-Hinrunde, in der der gut bestückte Kader, den hohen Erwartungen nicht gerecht zu werden schien, hatte Ingolstadt sich als Neunter in die Vorplayoffs gerettet. Von dort startete das Eis-Märchen. "Wir sind durch so viel Scheiße gegangen", bemerkte Patrick Hager im Überschwang drastisch. Viele hätten da gehen wollen, aber sie hätten zusammen gehalten, meint auch der überragende Keeper Timo Pielmeier.

Siegesfeier mit Sektdusche und Autokorso

Noch bevor DEL-Geschäftsführer Gernot Tripke den Pokal an Kapitän Tyler John Bouck übergeben konnte, hatte Meistertrainer Niklas Sundblad bereits kräftig in Sekt geduscht. Auch die bereitgestellten Bierkästen waren geleert worden, ehe goldenes Konfetti die Siegesfeier einleiten konnte.

"Das ist ein unglaubliches Gefühl. Das muss man einfach genießen. Ich bin einmal Meister als Spieler und nun einmal als Trainer in 25 Jahren Profi-Eishockey. Das passiert nicht so oft", sagte Sundblad, der bei der Kölner Final-Niederlage im vergangenen Jahr gegen die Eisbären Berlin noch Co-Trainer von Uwe Krupp und bei der letzten Kölner Meisterschaft 2002 als Spieler dabei war.

In den nächsten Tagen geht in Ingolstadt, wo nach dem Sieg spontan mit Autokorsos gefeiert wurde, die Post ab. Davon ist Köppchen überzeugt: "Ich denke, dass wir auf keinen Fall verdursten. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Menge Spaß haben werden."

Schon bei der Rückkehr auf dem Flughafen Manching wurde das Team von rund 250 Fans begeistert empfangen. Anschließend wurde in einer Disco gefeiert. "Als ich die Disco um 07.30 Uhr verlassen habe, waren die meisten Spieler noch da", berichtete Klub-Sprecher Claudius Rehbein. Nun folgt ein offizieller Autokorso von der Arena zum Alten Rathaus, wo sich das Team ins goldene Buch einträgt.

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