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Eishockey-WM 2014: Deutschland vermeidet gegen Kasachstan einen Fehlstart

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Eishockey-WM 2014  

Deutschland vermeidet gegen Kasachstan einen Fehlstart

10.05.2014, 14:32 Uhr | sid, dpa

Eishockey-WM 2014: Deutschland vermeidet gegen Kasachstan einen Fehlstart. Das deutsche Team freut sich über den Auftaktsieg gegen Kasachstan. (Quelle: AP/dpa)

Das deutsche Team freut sich über den Auftaktsieg gegen Kasachstan. (Quelle: AP/dpa)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat sich bei der WM in Minsk zum Sieg gegen Kasachstan gezittert und mit viel Mühe den erhofften gelungenen Auftakt geschafft. Thomas Oppenheimer rettete die deutsche Auswahl mit seinem Treffer im Penaltyschießen den 2:1 (1:1, 0:0, 0:0)-Erfolg. Nach dem schwachen Auftritt braucht das Team von Bundestrainer Pat Cortina aber schon am Sonntag eine Leistungssteigerung, um gegen Lettland zu bestehen.

Andrej Gawrilin (11.) hatte die Kasachen vor offiziell 12.880 Zuschauern in Führung gebracht, Matthias Plachta (19.) noch im ersten Drittel ausgeglichen. Mehr passierte in der regulären Spielzeit und der Verlängerung nicht mehr, so dass die Entscheidung erst im Shootout fiel. "Wir waren 45, 50 Minuten die klar bessere Mannschaft. Wir haben das Spiel kontrolliert", sagte Cortina, der trotz des mühsamen Starts zufrieden war: "Wichtig ist, dass wir mit der Leistung auf dem richtigen Weg sind. Es war ein Schritt in die richtige Richtung."

Doch seine Auswahl tat sich gegen den Aufsteiger, der in der Weltrangliste sechs Plätze hinter Deutschland notiert ist, bis zum Schluss sehr schwer. Und auch das deutsche Überzahl-Spiel, auf dem im Training zuletzt der Fokus gelegen hatte, brachte nichts ein.

Kasachstans Führung schockt junges DEB-Team

Anfangs erweckten die Deutschen zunächst einen nervösen Eindruck. Auch wenn sie von einer kleinen deutschen Fangemeinde, die aber in der nicht annähernd gefüllten Minsk-Arena in der Unterzahl war, mit zaghaften Rufen "Auf geht's Deutschland schießt ein Tor" angefeuert wurden.

Dennoch fanden sie ordentlich ins Spiel. In Überzahl vergab Daniel Pietta eine gute Möglichkeit, bevor überraschend die Führung der Kasachen fiel und die junge DEB-Auswahl im ersten WM-Match schockte. Kevin Dallman zog ab, Gawrilin fälschte ab und überwand Rob Zepp, der im Tor den Vorzug vor dem jungen Torhüter Philipp Grubauer erhalten hatte.

Der Pfosten rettet für Deutschland

Insgesamt gaben die Deutschen im ersten Drittel aber deutlich mehr Schüsse auf das Tor ab - und wurden kurz vor der ersten Pause belohnt. Nach Vorlage des Toptalents und WM-Debütanten Leon Draisaitl zog Plachta ab, der Puck rutschte dem kasachischen Goalie Witali Litwinenko durch die Beine über die Linie.

Im zweiten Abschnitt war Zepp gleich beim ersten Angriff gegen Nikolai Antropow gefordert. Auch in den folgenden Minuten wurde es mehrmals gefährlich vor dem Tor des Berliners, der bei einem Pfostenschuss das Glück auf seiner Seite hatte.

Barta und Oppenheimer treffen zum Sieg

Den Deutschen fehlte die Präzision im Spiel gegen die Kasachen, bei denen einige Spieler aus der russischen KHL auf dem Eis standen. Nachdem auch Marcel Noebels eine Chance ausließ, ging es mit einem Unentschieden in die Kabine. Auch im Schlussabschnitt spielten die Kasachen besser und hatte zehn Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit durch Nikolai Antropow die Chance auf den Sieg.

Nach der torlosen fünfminütigen Verlängerung trafen Alexander Barta und Oppenheimer ihre Penaltys - so vermied die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes einen WM-Fehlstart wie 2005, als sie gegen Kasachstan verloren und am Ende abstiegen.

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