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So tickt die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft

Spaßvogel, Kabinen-DJ, Youngster  

Heiß auf Eis: Dieses Team ist unsere WM-Hoffnung

03.05.2017, 11:41 Uhr | Benjamin Zurmühl, t-online.de

So tickt die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft. Das DEB-Team stellt sich vor. (Quelle: imago images/ZUMA Press)

Das DEB-Team stellt sich vor. (Quelle: ZUMA Press/imago images)

Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat am Dienstag seinen Kader für die Heim-WM in Köln bekannt gegeben. Bis zwei Stunden vor Spielbeginn des Auftaktspiels gegen die USA am Freitag (ab 20 Uhr im Liveticker bei t-online.de) kann der 38-Jährige noch Änderungen an seinem Team vornehmen.

Auch wenn NHL-Stars wie Leon Draisaitl noch nachrücken könnten, steht der Kader vorläufig fest. t-online.de stellt Ihnen das Team um Kapitän Christian Ehrhoff etwas genauer vor:

Die Spaßvögel

Vor einer Heim-WM ist die Stimmung im Team ohnehin gut: "Jeder ist heiß aufs Eis", sagte Nationaltorwart Thomas Greiss von den New York Islanders. Doch auf die Frage, wer im Team für die Lacher sorgt, hat der 31-Jährige auch eine Antwort parat: "Moritz Müller ist einer, der ganz gerne mal Späße macht." 

Moritz Müller (r.) mit Kapitän Christian Ehrhoff. (Quelle: imago images/Action Pictures)Moritz Müller (r.) mit Kapitän Christian Ehrhoff. (Quelle: Action Pictures/imago images)

Müller selbst sieht das ähnlich: "Ja, das stimmt schon (lacht). Ich bin eine 'kölsche Frohnatur' und lache gerne. Wichtig ist, dass man immer Spaß haben kann. Aber wenn es ernst wird, bin ich aber auch der, der am ernstesten wird. Im Training und im Alltag gehört der Spaß aber einfach dazu, das schweißt ein Team zusammen."

Kapitän Christian Ehrhoff sieht neben Moritz Müller noch einen weiteren Kandidaten ganz vorne: "Schützi (Felix Schütz, Anm. d. Red.) ist auf jeden Fall einer, der die anderen Jungs mit seinen Sprüchen und seinen Taten zum Lachen bringt."

Die Kabinen-DJs

Ein wichtiger Faktor für eine gute Stimmung in der Mannschaft ist die richtige Musik. Auch in der Eishockey-Nationalmannschaft sorgen einzelne Spieler für die richtigen Songs in der Kabine: "Yannic Seidenberg, Marcus Kink, Moritz Müller. Das sind die, die am meisten Musik machen", sagte Christian Ehrhoff.

Eine bestimmte Musikrichtung gibt es jedoch nicht. Ehrhoff: "Wir sind da abwechslungsreich, hören nicht immer das gleiche. Von daher ist das ein guter Mix." Doch nicht nur vor dem Spiel gibt es Musik. "Nach einem Sieg gibt es dann immer einen Song, den wir dann spielen", sagte der Kapitän. Welcher das ist, wird sich noch herauskristallisieren: "Den werden wir noch suchen, aber da geht’s dann immer ganz gut ab."

Die NHL-Stars

Im vorläufigen WM-Kader der Nationalmannschaft gibt es aktuell drei Spieler, die in der NHL spielen, der besten Liga der Welt. Thomas Greiss (31) und Dennis Seidenberg (35) spielen sogar in einem Team, bei den New York Islanders. Letzterer wurde 2011 Meister mit den Boston Bruins und gewann den Stanley Cup.

Dennis Seidenberg (l.) und Thomas Greiss spielen bei den NY Islanders. (Quelle: imago images/Icon SMI)Dennis Seidenberg (l.) und Thomas Greiss spielen bei den NY Islanders. (Quelle: Icon SMI/imago images)

Der dritte aktive NHL-Star ist Tobias Rieder. Der 24-jährige Stürmer spielt für die Arizona Coyotes und hat in der aktuellen Saison 16 Tore und 18 Vorlagen erzielt. In den laufenden Playoffs der nordamerikanischen Eishockey-Liga spielen vier weitere Nationalspieler. Der bekannteste von ihnen ist Leon Draisaitl, der als gebürtiger Kölner die Heim-WM auf keinen Fall verpassen will. Auf der anderen Seite hat der 21-Jährige mit den Edmonton Oilers die Chance auf einen Titel.

Die "Youngster"

Neben erfahrenen Altstars wie Christian Ehrhoff, Dennis Seidenberg und Patrick Reimer hat Bundestrainer Marco Sturm auch einige junge Akteure mit in den WM-Kader berufen. Die "Youngster" im Team sind beide 21 – und beide Stürmer. Dominik Kahun vom EHC Red Bull München ist frisch gebackener deutscher Meister und ist der Jüngste im Team, denn Frederik Tiffels feiert in rund zwei Wochen Geburtstag.

Vor einem Monat gab Frederik Tiffels sein DEB-Debüt gegen Norwegen. (Quelle: imago images/Pressefoto Baumann)Vor einem Monat gab Frederik Tiffels sein DEB-Debüt gegen Norwegen. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago images)

Der gebürtige Kölner ist dabei eigentlich nur ein Nachrücker. Aufgrund einer Schulterverletzung des Mannheimers Christoph Ullmann wurde Tiffels als Ersatz ins Team geholt – und überzeugte. Wenn er nicht bei der Nationalmannschaft ist, spielt der WM-Debütant an der Western Michigan State University und studiert parallel Wirtschaft. Für Tiffels könnte das Turnier das Sprungbrett in die NHL werden.

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