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Streit um Deutschland-Rennen: Ecclestone will sich an Absprachen halten

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Streit um Deutschland-Rennen  

Ecclestone will sich an Absprachen halten

19.06.2014, 21:08 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Streit um Deutschland-Rennen: Ecclestone will sich an Absprachen halten. Bernie Ecclestone will offenbar einen langfristigen Vertrag mit dem Nürburgring. (Quelle: imago/LAT Photografik)

Bernie Ecclestone will offenbar einen langfristigen Vertrag mit dem Nürburgring. (Quelle: LAT Photografik/imago)

Im Hin und Her um den Großen Preis von Deutschland ist Formel-1-Chef Bernie Ecclestone offenbar um einen Ausgleich bemüht. In der "Rhein-Zeitung" kündigte der Brite an: "Wir respektieren den Vertrag mit Hockenheim." Damit würden auf der nordbadischen Rennstrecke wie geplant 2016 und 2018 der Große Preis von Deutschland gestartet werden. "Wir halten die getroffenen Absprachen ein", sagte der Chefvermarkter der Königsklasse.

Dennoch strebt Ecclestone laut "Rein-Zeitung" eine langfristige Vereinbarung mit den neuen Besitzern des Nürburgrings in der Eifel an. "Ich hoffe, dass wir handelseinig werden", sagte er. Am Dienstag hatte die Capricorn Nürburgring GmbH (CNG) mitgeteilt, man habe sich mit Ecclestone auf jährliche Rennen von 2015 an geeinigt.

Das hatte den Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler auf den Plan gerufen, der nach eigenen Angaben einen gültigen Vertrag für den deutschen Grand Prix in den Jahren 2016 und 2018 besitzt. Er bezeichnete den öffentlichen Vorstoß des Nürburgrings als "Frechheit". Auch an einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Kontrakt denkt Seiler nicht. "Wir haben einen Vertrag, und darin gibt es keine Ausstiegsklausel", sagte der 61-Jährige dem Mannheimer Morgen: "Fakt ist, dass wir 2016 und 2018 den Grand Prix in Hockenheim haben werden. Alles andere ist Spekulation."

Ecclestone zieht die Zügel an

Eine einvernehmliche Lösung wäre vor diesem Hintergrund die Austragung von zwei Rennen auf deutschem Boden 2016 und 2018 - das gab es bereits. In Zukunft ist das aber auch angesichts des nachlassenden Interesses an der Königsklasse höchst unwahrscheinlich. "Uns sind die vertraglichen Details zwischen Herrn Ecclestone und dem Hockenheimring nicht bekannt", sagte CNG-Geschäftsführer Carsten Schumacher zu diesem Thema lediglich: "Daher wollen wir nicht darüber spekulieren, ob diese Rennen am Hockenheimring stattfinden werden."

Ecclestone selbst dürfte die komfortable Situation mit zwei deutschen Bewerbern derweil genießen. Für die Rennstrecken dieser Welt ist die Formel 1 seit Jahren ein teures Vergnügen, der 83-Jährige war sowohl Nürburg- als auch Hockenheimring in der Vergangenheit aber finanziell entgegengekommen. Nun scheint der Brite die Zügel allerdings anzuziehen und die Möglichkeiten auszuloten. Denn festlegen möchte Ecclestone sich längst noch nicht.

"Können nicht ewig auf dieser Basis weitermachen"

Er habe mit Capricorn über einen "längerfristigen Vertrag" gesprochen, sagte er bei "auto motor und sport": "Ich bin dazu bereit. Am Ende bleibt ein Problem: Es muss das Geld gefunden werden. Die Einkünfte müssen sich dem Niveau der anderen europäischen Rennen anschließen." Es spreche dabei auch in Zukunft "nichts gegen Hockenheim, außer dass es den Anschein hat, dass unsere Freunde in Hockenheim nicht in der Lage sind, unsere Bedingungen zu erfüllen. Deshalb haben wir mit ihnen einen Spezialvertrag gemacht, um ihnen zu helfen. Aber auf dieser Basis können wir nicht ewig weitermachen."

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