Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Formel 1: 3 Gründe, warum Sebastian Vettel den Titel holt

Kommentar zum Formel-1-Start  

"Bitte Sebastian, hol den Titel – wir haben die Langeweile satt!"

14.03.2016, 18:37 Uhr | Ein Kommentar von Björn Lücker, t-online.de

Formel 1: 3 Gründe, warum Sebastian Vettel den Titel holt. Geballte Faust: Sebastian Vettel will in diesem Jahr den WM-Titel holen. (Quelle: imago images/HochZwei)

Geballte Faust: Sebastian Vettel will in diesem Jahr den WM-Titel holen. (Quelle: HochZwei/imago images)

Die Formel 1 startet am kommenden Wochenende in ihre 67. Saison. Und noch vor Beginn flehen die Fans der Königsklasse des Motorsports um mehr Spannung. Besserung ist auch tatsächlich in Sicht. Der Hoffnungsträger heißt Sebastian Vettel.

"Bitte Sebastian, hol den WM-Titel - wir haben die Langeweile satt!", mag man dem Ferrari-Star zurufen. Denn seien wir ehrlich: Oft haben wir direkt nach dem Start den Fernseher abgeschaltet. Denn die erdrückende Dominanz des Mercedes-Teams hat zuletzt für jede Menge Langeweile gesorgt.

Hamilton und Rosberg machen Formel 1 zu Formel Gähn

Zahlen gefällig? In den vergangenen zwei Jahren haben die Silberpfeile mit Weltmeister Lewis Hamilton und Nico Rosberg am Steuer 32 von 38 Rennen gewonnen - Formel Gähn.

Das soll Vettel nun ändern. Um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich ist Mercedes wieder der Top-Favorit. Vettel muss schon ein Sahnejahr erwischen und viel Glück haben, um Hamilton den Titel abzujagen. Aber die Chancen, dass sich der Heppenheimer mit dem Briten zumindest einen packenden WM-Kampf liefert, stehen diesmal besser denn je.

Ferrari kann in der Entwicklungsarbeit Vollgas geben

Dafür sprechen drei Gründe. Erstens: Die Scuderia hat über den Winter akribisch gearbeitet und das bereits starke Vorjahresauto nochmals deutlich verbessert. Das haben die Testfahrten in Barcelona gezeigt. Vettel und Teamkollege Kimi Räikkönen zauberten gleich mehrere Bestzeiten auf den Asphalt.

Zweitens, und das ist vielleicht der entscheidende Grund, der oft übersehen wird: Die Regelhüter des Automobil-Weltverbandes FIA haben in diesem Jahr erlaubt, die Motoren auch während der Saison weiterzuentwickeln. Nun kann Ferrari seine schier unerschöpflichen finanziellen Mittel - die Scuderia erhält wegen der Formel-1-Zugehörigkeit von der ersten Stunde an deutlich mehr Geld als alle anderen Teams - richtig einsetzen und in der Entwicklungsarbeit Vollgas geben. Damit könnte der technische Vorsprung von Mercedes schon bald verpuffen.

Vettel fährt mit dem Messer zwischen den Zähnen

Last but not least: Vettel ist - wenn es im Rad-an-Rad-Duell um die Wurst geht - aus einem anderen Holz geschnitzt als Rosberg. Während Hamitons Stallrivalen im WM-Fight regelmäßig die Nerven versagen, fährt Vettel mit dem Messer zwischen den Zähnen. Der 28-Jährige hat das Siegergen - sein Titelhunger ist noch längst nicht gestillt.

Und sollen sich die Silberpfeile doch auch ruhig ab und zu mal gegenseitig von der Strecke schubsen - den Fans kann es nur recht sein. Dann bleibt der Fernseher auch bis zum Ende an.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal