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Formel 1: Daniil Kwjat über Versetzung bei Red Bull schockiert

Nach Aus bei Red Bull  

Versetzung war für Kwjat "ein Schock"

12.05.2016, 17:48 Uhr | sid

Formel 1: Daniil Kwjat über Versetzung bei Red Bull schockiert. Unverständnis: Daniil Kwjat kann seine Zwangsversetzung nicht nachvollziehen.  (Quelle: imago/Crash Media Group)

Unverständnis: Daniil Kwjat kann seine Zwangsversetzung nicht nachvollziehen. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Daniil Kwjat hat mit Unverständnis auf seine Degradierung bei Red Bull reagiert. "Das war ein Schock für mich", sagte der russische Formel-1-Pilot im Vorfeld des Großen Preises von Spanien (Sonntag, ab 13.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de): "Es gab keine echten Erklärungen. Wenn die Bosse etwas wollen, dann machen sie es eben. Ich sehe keine echten Gründe."

Der 22-Jährige war in der vergangenen Woche vom früheren Weltmeister-Team Red Bull Racing zum Schwester-Rennstall Toro Rosso versetzt worden und musste seinen Platz an den Youngster Max Verstappen abgeben.

Zwei Crashs mit Vettel

Kurz zuvor hatte der Russe bei seinem Heimrennen in Sotschi gleich zwei Unfälle mit Ferrari-Star Sebastian Vettel verursacht. "Es gibt keine Probleme mit Sebastian, wir haben darüber gesprochen", sagte Kwjat. Der viel diskutierte Crash sei aber auch nicht der Grund für die Entscheidung gewesen.

"Aus meiner Sicht habe ich dem Team alles gegeben. Ich habe Punkte geholt, Entwicklungsarbeit geleistet. Die Frage nach den Gründen können die Entscheidungsträger besser beantworten", sagte Kwjat.

Im Vordergrund steht für diese wohl die Beförderung Verstappens. Der 18-Jährige steht auf der Liste der Topteams, Red Bull will ihn langfristig halten. Verstappen sei "eines der wertvollsten Objekte in der Formel 1. Und mit dieser Entscheidung haben wir den Fahrermarkt abgetötet, zumindest was Red Bull angeht". Der Youngster selbst meinte: "Ich bin sehr glücklich über diese Chance. Es war immer der Plan, für ein Topteam zu fahren."

Kwjat: "Bin nicht fallen gelassen worden"

Kwjat will seine Aufgabe bei Toro Rosso indes trotz allem hochmotiviert angehen, darauf legte er Wert. "Ich versuche, eine laute Antwort auf der Strecke zu geben, nichts ändert sich für mich", sagte er: "Ich bin sehr hungrig, und ich habe nicht das Gefühl, dass ich fallen gelassen wurde. Es gibt auch bei Toro Rosso vieles, für das es sich zu kämpfen lohnt." 

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