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Niki Lauda kritisiert Nico Rosberg: "Er hätte uns vorwarnen können"

"Hätte uns vorwarnen können"  

Nach Rücktritt: Lauda kritisiert Rosberg

03.12.2016, 14:02 Uhr | sid

Niki Lauda kritisiert Nico Rosberg: "Er hätte uns vorwarnen können". Niki Lauda (li.) wurde ebenso wie das ganze Mercedes-Team von Nico Rosbergs Entscheidung überrascht. (Quelle: imago images/HochZwei)

Niki Lauda (li.) wurde ebenso wie das ganze Mercedes-Team von Nico Rosbergs Entscheidung überrascht. (Quelle: HochZwei/imago images)

Kritik nach dem Rücktritt: Niki Lauda lässt die völlig unerwartete Demission von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg nicht kalt.

"Er hat uns gar keine Anzeichen dafür gegeben", sagte der Aufsichtsrats-Vorsitzende des Mercedes-Werksteams im Sky-Interview: "Nico hätte uns ja vorwarnen können: 'Wenn ich Weltmeister werde, dann höre ich auf.' Aber das hat er nicht getan."

Fragwürdige Vertragsverlängerung

Auch die Vertragsverlängerung im vergangenen Sommer um zwei Jahre bis 2018 erscheine nun in einem anderen Licht. "Man hätte sich Klauseln in den Vertrag schreiben können", sagte Lauda: "Aber er wollte ja sogar für drei Jahre unterschreiben. Nun ist es aber so, und man muss seine Entscheidung respektieren."

Nachfolger? "Wir haben limitierte Möglichkeiten"

Auf der Suche nach einem Nachfolger habe das Team nun "limitierte Möglichkeiten. Aber wir müssen und werden den Richtigen finden", sagte Lauda.

In den Stunden nach Rosbergs Verkündung am Freitag hätten sich "fast alle Fahrer" bei Lauda und Mercedes-Sportchef Toto Wolff gemeldet, sagte der Österreicher: "Etwa 90 Prozent des Feldes. Nur um zu sagen: Hallo, wir sind da."

Allerdings stehen die Topfahrer alle unter Vertrag. So habe Red-Bull-Teamchef Christian Horner Lauda bereits per SMS kontaktiert: "Er meinte, wir sollen gar nicht erst über Max Verstappen und Daniel Ricciardo nachdenken. Die haben sehr gute Verträge."

Steigt Wehrlein nun auf?

Eine logische Möglichkeit wäre indes die Beförderung von Pascal Wehrlein, der in diesem Jahr sein Formel-1-Debüt bei Manor gab. Der 22-Jährige ist Mercedes-Vertragsfahrer und hat noch kein Cockpit für die kommende Saison.

Rosberg schließt Comeback aus

Rosberg schloss indes ein Comeback aus. "Ganz sicher nicht", betonte der 31-Jährige auf der Gala des Motorsportweltverbands FIA in Wien auf die Frage, ob er sich zu einem Comeback als Fahrer hinreißen lassen könnte. "Ich habe meine Mission erfüllt, es ist erledigt."

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