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Formel 1 - Ecclestone: Ferrari hat Schuld an Vettels Leistungsabfall

Formel 1  

Ecclestone: Ferrari hat Schuld an Vettels Leistungsabfall

28.10.2018, 08:27 Uhr | dpa

Formel 1 - Ecclestone: Ferrari hat Schuld an Vettels Leistungsabfall. Sieht bei Titelkampf von Sebastian Vettel Ferrari in der Verantwortung: Bernie Ecclestone.

Sieht bei Titelkampf von Sebastian Vettel Ferrari in der Verantwortung: Bernie Ecclestone. Foto: Herbert Neubauer/APA. (Quelle: dpa)

Mexiko-Stadt (dpa) – Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gibt Ferrari die Schuld am vorentscheidenden Leistungsabfall von Sebastian Vettel im WM-Kampf mit Lewis Hamilton. "Vettel spürte nicht den Rückhalt, den er gebraucht hätte. Er hatte darunter zu leiden. Ich glaube, er war allein", sagte der Brite, der an diesem Sonntag 88 Jahre alt geworden ist, der "Bild am Sonntag".

"Ferrari war nicht so stark, wie sie hätten sein können. Sie hätten es schaffen können. Da spielt aber viel Politik eine Rolle", meinte Ecclestone. Eine Ursache für die deutlich schwächere zweite Saisonhälfte des 31 Jahre alten Heppenheimers und der Scuderia ist für Ecclestone der Tod des ehemaligen Ferrari-Chefs Sergio Marchionne Ende Juli.

Dieser hatte auch öffentlich immer wieder Kritik an Team und Fahrern geübt und alle zusammen in die Pflicht genommen, der Marke zu Erfolg zu verhelfen. "Ich glaube, dass nach dem Tod von Sergio Marchionne vieles nicht mehr so lief, wie es hätte laufen sollen. Er war ein starker Mann, respektiert. Man hat diese Führung stark vermisst", sagte Ecclestone.

Im Gegensatz zu Vettel, der mit eigenen Fehlern auch zum deutlichen Rückstand auf Titelverteidiger Hamilton bis zum Großen Preis von Mexiko beitrug, spüre der Brite bei Mercedes das Team "einhundert Prozent" hinter sich, urteilte Ecclestone.

Er lobte aber auch Hamilton selbst: "Dieser Kerl ist einfach phänomenal. Er ist einfach der Beste – und zwar auf vielen Ebenen." Hamilton sei die Attraktion in einer Zeit, in der die Formel 1 nach Meinung von Ecclestone, der die Motorsport-Königsklasse Anfang 2017 an den US-Konzern Liberty Media verkauft hatte, nicht so spannend sei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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