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Formel 1: Sebastian Vettel und Ferrari träumen vom WM-Titel

Präsentation des neuen Wagens  

Mit neuem Auto: Vettel und Ferrari träumen vom WM-Titel

15.02.2019, 17:52 Uhr

 (Quelle: t-online.de)
Formel 1: Ferrari will mit neuem Auto Mercedes angreifen

Mit einer spektakulären Show hat Ferrari sein Auto für die neue Formel 1 Saison präsentiert. Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel kann es kaum erwarten, im neuen "SF90" die ersten Runden zu drehen. (Quelle: t-online.de)

Mitte Februar vorgestellt: Mit dem neuen SF90 dominierte Ferrari-Pilot Sebastian Vettel bei Tests in Barcelona die Konkurrenz. (Quelle: t-online.de)


Die Scuderia Ferrari hat am Freitag in einer aufwendigen Präsentation ihren Boliden für die neue Formel-1-Saison vorgestellt. Sebastian Vettel und sein neuer Teamkollege Charles Leclerc greifen im SF90 an.

Beim Anblick seiner neuen Liebe hätte sich Sebastian Vettel am liebsten den schwarzen Anzug mit dem Ferrari-Wappen auf der Brust vom Leib gerissen.

"Ich sehe das Auto zum ersten Mal komplett zusammengebaut", sagte der 31-Jährige bei der Präsentation des neuen Formel-1-Boliden der Scuderia Ferrari mit einem Lächeln im Gesicht und fügte an: "Leider bin ich nicht richtig angezogen und kann nicht einfach reinspringen und losfahren. Denn ich kann es kaum erwarten."

Große Sehnsucht nach Erfolgen

Der in mattem Rot gehaltene Wagen trägt den Namen SF90 als Hommage an den 90. Geburtstag der Scuderia in diesem Jahr. Vorgestellt wurde der Bolide in einer pompösen Präsentation in Maranello. Anders als die Konkurrenten Mercedes oder Red Bull, die ihre Wagen unter der Woche recht schlicht in Silverstone präsentiert hatten, inszenierten sich die Italiener selbst.

37 Minuten lang führte die Scuderia ihre (Erfolgs)-Geschichte im Motorsport vor und sprach vom Mythos Ferrari: Als am Ende der SF90 untermalt mit dramatischer Musik, Nebelschwaden und einer Lasershow aus dem Boden auftauchte, klatschten Vettel und Co. begeistert.


Das alles zeigt, wie groß die Sehnsucht nach Erfolgen und Titel ist. Vettel bekannte, "extrem aufgeregt" zu sein - doch auch die Erwartungen sind extrem. Schließlich geht der Heppenheimer bereits in sein fünftes Jahr bei Ferrari, und bislang hat er den erhofften Titel noch nicht geholt.

Zwölf quälende Jahre ist es her, dass Kimi Räikkönen 2007 für Ferrari triumphierte. Vettels großes Vorbild, der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher, holte gar fünf WM-Titel mit den Italienern und genießt Legendenstatus. Allerdings fuhr selbst Schumacher nach seinem Wechsel von Benetton bereits in seinem fünften Jahr für die Scuderia, als es endlich mit dem ersten Titel klappte.

Neue Gesichter für die neue Saison

Das macht Hoffnung, doch Vettel weiß, dass in der Saison 2019 nichts anderes als der Weltmeistertitel zählt. Am 17. März steigt der WM-Auftakt in Melbourne. "Sebastian ist hungrig wie eh und je. Er weiß, dass das gesamte Team hinter ihm steht", sagte Ferrari-Vorstand Louis Camilleri: "Wir beginnen jetzt ein neues Kapitel." Und zwar eines mit Charles Leclerc (Monaco) als neuem Vettel-Teamkollegen und Mattia Binotto als Chef an der Spitze der Scuderia. "Ferrari heißt Leidenschaft, Exzellenz, Tradition", sagte Binotto: "Wir wollen gemeinsam das nächste Level erreichen."

Leclerc, 21 Jahre alt und eines der hoffnungsvollsten Talente der Königsklasse, führte sich mit einem freundlichen "Ciao a tutti!" ein und sprach von einem "Traum, der wahr geworden ist". Auf Kampfansagen in Richtung Vettel verzichtete Leclerc. Er könne "viel von Sebastian lernen", sagte er: "Ich bin mir sicher, dass es eine tolle Saison wird."

Neue Regeln machen den Teams zu schaffen

Die größten Konkurrenten sind natürlich auch in diesem Jahr Mercedes und der amtierende Champion Lewis Hamilton, der in den vergangenen fünf Jahren viermal triumphierte. Dass Ferrari schon 2018 mehrfach schneller als Mercedes war, sei positiv zu bewerten, meinte Binotto.

Dazu kommen die vielen neuen Regeln, die alle Teams vor hohe Hürden stellen. Die größten Änderungen betreffen die Front- und Heckflügel, die jeweils breiter ausfallen und dabei weniger komplex sind. Der Weltverband FIA erhofft sich durch das neue Reglement nun wieder deutlich häufiger enge Duelle auf der Strecke - und Ferrari erhofft sich eine Wachablösung im Duell mit Mercedes. "Das Team ist auf einem guten Weg", meinte Vettel: "Hoffentlich können wir uns noch weiter verbessern."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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