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Trauer um Formel-1-Legende Charlie Whiting: "Ich habe noch gestern mit ihm gesprochen"

Vettel trauert um Formel-1-Legende  

"Ich habe noch gestern mit ihm gesprochen"

14.03.2019, 13:12 Uhr | sid, dd, t-online.de

 (Quelle: imago/Motorsport Images)

Formel-1: Rennleiter Charlie Whiting ist mit 66 Jahren überraschend gestorben. (Quelle: spot on news)

Formel-1: Rennleiter Charlie Whiting mit 66 Jahren gestorben

Formel-1-Renndirektor Charlie Whiting ist gestorben. Der Brite erlag drei Tage vor dem Saisonauftakt in Melbourne im Alter von 66 Jahren einer Lungenembolie. (Quelle: spot on news)

Formel-1: Rennleiter Charlie Whiting ist mit 66 Jahren überraschend gestorben. (Quelle: spot on news)


Der Tod von Charlie Whiting hat die Formel 1 tief getroffen. Fahrer und Rennställe drücken ihre Trauer über den Verlust der Legende aus – die Reaktionen im Überblick.

Die Formel 1 betrauert kurz vor dem Start in die neue Saison den plötzlichen Tod ihres langjährigen Renndirektors. Charlie Whiting erlag am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Melbourne im Alter von 66 Jahren einer Lungenembolie, das teilte der Motorsport-Weltverband FIA mit.

Am Sonntag wird mit dem Großen Preis von Australien im Albert Park die Saison der Königsklasse eröffnet. Der Australier Michael Masi wird dann Whitings Aufgaben übernehmen.

Über die Fahrerlager hinweg herrschen Trauer, Schock und Bestürzung. "Ich bin schockiert", sagte Ferrari-Star Sebastian Vettel mit belegter Stimme, "es ist schwer zu begreifen, wenn so jemand ganz plötzlich einfach nicht mehr da ist. Ich habe noch gestern mit ihm gesprochen.", sagte Vettel, "wir sind die Strecke zusammen abgegangen, haben Witze gemacht, über die Familien gesprochen."

FIA-Präsident Jean Todt brachte seine "ungeheure Trauer" über den Tod des Briten zum Ausdruck. "Charlie Whiting war ein großartiger Renndirektor, eine zentrale und unnachahmliche Figur in der Formel 1, die die Werte und den Geist dieses Sports verkörperte", sagte der Franzose.

Die Formel 1 habe "einen treuen Freund und charismatischen Botschafter verloren. Meine Gedanken, die der FIA und der gesamten Motorsport-Gemeinschaft sind nun bei seiner Familie und seinen Freunden."


Weltmeister Lewis Hamilton fand ebenfalls emotionale Worte: "Ich kannte Charlie seit meinem ersten Rennen 2007. Es war ein unbeschreiblicher Schock, diese Nachricht heute morgen hören zu müssen. Er hat so viel für uns getan. Meine Gedanken sind bei seiner Familie."

Hamiltons früherer Teamkollege Nico Rosberg würdigte Whiting für dessen Einsatz um "Sicherheit und Fairness für uns alle auf der Rennstrecke." 

Valtteri Bottas wollte die Nachricht noch nicht fassen: "Traurig und surreal. Ich kann es nicht glauben. Ruhe in Frieden, Charlie."

Red-Bull-Star Max Verstappen schrieb: "Die Formel 1 wird ohne Dich nicht dieselbe sein."

Sein Teamkollege Pierre Gasly verabschiedete die Königsklassen-Ikone: "Der gesamte Motorsport wird Dich vermissen. Danke für alles, Charlie!"

Renault-Pilot Nico Hülkenberg postete ein Foto von Whiting: "Ruhe in Frieden, Charlie!"

Auch Formel-1-Sportchef Ross Brawn reagierte bestürzt. "Ich kannte Charlie mein gesamtes Motorsport-Leben", sagte der 64-Jährige: "Wir haben zusammen als Mechaniker gearbeitet, wurden Freunde und verbrachten gemeinsam viel Zeit an den Rennstrecken dieser Welt. Ich empfinde tiefste Trauer, ich bin am Boden zerstört. Nicht nur für mich ist es ein großer Verlust, auch für die gesamte Formel-1-Familie."

Ex-Formel-1-Star Webber twitterte ein altes Foto im Gespräch mit Whiting: "Du wirst fehlen, Kumpel!"

Beileidsbekundungen kamen auch von den Rennställen:

Whiting hatte seine Karriere in der Königsklasse 1977 in Diensten des Hesketh-Rennstalls begonnen. In den 80er-Jahren wechselte er zu Brabham, wo er zum Chefmechaniker und später zum Cheftechniker aufstieg. 1988 schloss er sich der FIA an, seit 1997 fungierte Whiting als Renndirektor und war in dieser Funktion für den sicheren und fairen Ablauf der Grand-Prix-Wochenenden verantwortlich.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material von der Nachrichtenagentur SID

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