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HSV feuert Bruno Labbadia


Bundesliga - Hamburger SV  

HSV zieht die Reißleine und feuert Labbadia

26.04.2010, 11:07 Uhr | t-online.de, sid, sid, t-online.de

HSV feuert Bruno Labbadia. Bruno Labbadia ist nicht mehr Trainer des Hamburger SV. (Foto: imago)

Bruno Labbadia ist nicht mehr Trainer des Hamburger SV. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der Hamburger SV hat unmittelbar vor seinem wichtigsten Saisonspiel die Reißleine gezogen und sich nach einer Krisensitzung am Montagmorgen von Trainer Bruno Labbadia getrennt. Damit reagierte der Vorstand der Hanseaten einen Tag nach der beschämenden 1:5-Pleite bei 1899 Hoffenheim auf die anhaltende Talfahrt in der Liga und setzte zugleich ein Signal für das Halbfinal-Rückspiel der Europa League beim FC Fulham. "Wir haben die Situation wie angekündigt analysiert. Sie hat sich so dargestellt, dass wir nicht erwarten konnten, das Spiel am Donnerstag in Fulham erfolgreich zu bestehen", sagte Klub-Boss Bernd Hoffmann nach der kurzfristig einberufenen Sitzung und führte weiter aus: "In dieser Konstellation können und wollen wir nicht mehr weitermachen. Es war der letzte Zeitpunkt, um zu reagieren, um das Ziel Europa League nicht zu gefährden."

Labbadia war erst im letzten Sommer für eine geschätzte Ablöse von 1,3 Millionen Euro vom Ligarivalen Bayer Leverkusen an die Elbe gewechselt. Für seine vorzeitige Demission soll der frühere Bundesligaprofi eine Abfindung von knapp einer Million Euro erhalten.

Letzte Hoffnung Europa League

Mit dem 44-Jährigen muss auch dessen Co-Trainer Eddy Sözer gehen. Labbadia hatte es nicht geschafft, aus der mit herausragenden Individualisten gespickten Mannschaft eine Einheit zu formen. Der HSV ist seit Wochen in der Bundesliga auf Talfahrt. Nach dem Absturz auf Platz sieben ist die neuerliche Qualifikation für einen internationalen Startplatz äußerst fraglich. Lediglich über den Gewinn der Europa League am 12. Mai im eigenen Stadion können sich die Hamburger wohl noch ins internationale Geschäft bringen. Dazu muss der HSV im Halbfinal-Rückspiel beim englischen Premier-League-Klub FC Fulham bestehen. Im Hinspiel waren die Hamburger nicht über ein 0:0 hinausgekommen.

Techniktrainer übernimmt

Bei der Partie in London übernimmt Techniktrainer Ricardo Moniz das Amt als Interimscoach. Er kam im vergangenen Jahr mit dem ehemaligen Cheftrainer Martin Jol vom englischen Erstliga-Klub Tottenham Hotspur an die Elbe und wird in den noch ausstehenden Saisonspielen auf der Bank sitzen. "Es ist ein dramatischer Tag", sagte Moniz. "Ich habe mit Bruno gesprochen. Er hatte kein Problem damit. Das war mich sehr wichtig. Bruno Labbadia ist ein fantastischer Trainer und Mensch."

Hoffmann glaubt an Moniz

"Moniz kennt die Mannschaft, den Gegner und den englischen Fußball. Wir glauben, dass er der die paar Prozent herausholen kann, die der Mannschaft in den letzten Wochen verloren gegangen sind", sagte Hoffmann zu der Personalie. Moniz, der im Sommer Chef-Ausbilder der Red-Bull-Klubs Salzburg, Leipzig und New York werden soll, leitete am Montag bereits das Vormittagstraining. Er genießt im HSV-Team - anders als Labbadia - hohes Ansehen. "Wir haben uns über Alternativen Gedanken gemacht. Aber es gibt wohl niemanden, der mehr HSVer ist als Moniz", sagte Hoffmann.

Löw und Sammer als Kandidaten

Wer zur kommenden Saison neuer Trainer der Hamburger wird, steht noch nicht fest. In den Medien werden vor allem Joachim Löw und Matthias Sammer, die als Vertraute des künftigen HSV-Sportchefs Urs Siegenthaler gelten, als Kandidaten für den Posten auf der Bank des Liga-Dinos gehandelt. Auch Bernd Schuster sowie der frühere türkische Nationaltrainer Fatih Terim werden gehandelt. Labbadia war nach Thomas Doll, Huub Stevens und Martin Jol bereits der vierte Hamburger Trainer seit 2007 - und der sechste Coach in den letzten sechs Jahren.

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