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2. Bundesliga: Bielefeld hofft wieder auf die Rettung

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2. Bundesliga - Arminia Bielefeld  

Bielefeld hofft wieder auf die Rettung

31.05.2010, 20:56 Uhr | dpa, dpa

2. Bundesliga: Bielefeld hofft wieder auf die Rettung. Aufsichtsrats-Vorsitzender Norbert Leopoldseder schöpft neue Hoffnung auf die Lizenz. (Foto: imago)

Aufsichtsrats-Vorsitzender Norbert Leopoldseder schöpft neue Hoffnung auf die Lizenz. (Foto: imago)

Der finanziell angeschlagene Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld glaubt nach positiven Gesprächen wieder fest an die Rettung. Die Verantwortlichen äußerten sich zuversichtlich, die zuletzt bestehende Finanzlücke von rund 2,85 Millionen Euro rechtzeitig zu schließen. Mehrere Unternehmen und Sponsoren sollen ihre Bereitschaft erklärt haben, den fehlenden Betrag aufzubringen. "Ich spüre, dass es reichen wird. Ich spüre es immer mehr. Wir müsse es schaffen und wir werden es schaffen", sagte Arminias Aufsichtsrats-Vorsitzender Norbert Leopoldseder nach einem arbeitsreichen Wochenende.

"Wir haben ein deutlich besseres Gefühl als noch am Freitag", bestätigte auch Arminia-Sprecher Marcus Uhlig. Bis spätestens Mittwoch (15.30 Uhr) muss der Klub, der die Lizenz für die kommende Saison nur unter Bedingungen bekommen hatte, seine Unterlagen bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einreichen und diese mit einem schlüssigen Finanz-Konzept überzeugen. Insgesamt muss die Arminia gegenüber der DFL einen Finanzmittelzufluss in Höhe von 10,2 Millionen Euro darstellen.

Auch Brinkmann zuversichtlich

In abschließenden Gesprächen mit potenziellen Geldgebern sind angeblich nur noch letzte Details zu regeln. "Ich bin guter Dinge, dass wir der DFL die notwendigen Unterlagen einreichen können", sagte Leopoldseder der "Bild". Auch der designierte Vereinspräsident Wolfgang Brinkmann berichtete von "sehr positiven Gesprächen" mit Wirtschaftsvertretern: "Zwar ist noch nicht alles durch, aber wir sind zuversichtlich."

Keine Hilfen der Stadt

Trotz eines Beschlusses des Stadtrats vom Freitag, dem Klub einen Kredit über 500.000 Euro zu gewähren, wollen die Ostwestfalen diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen. Laut Brinkmann leiste man damit einen "Beitrag für den sozialen Frieden in der Stadt", nachdem im Rat heftig über dieses Darlehen gestritten worden war.

Rettung durch Einsparungen und Sponsoren

Insgesamt fehlten dem Verein 10,2 Millionen Euro, um einen Lizenzentzug abzuwenden. Einen Großteil der Summe hatte der Klub durch verschiedene Maßnahmen bereits abgesichert. So lagen bereits Zusagen über drei Millionen Euro aus der Wirtschaft vor, rund zwei Millionen Euro brachte der Verein durch Einsparungen selbst auf. Der Rest kommt dadurch zusammen, dass Sparkasse und das Land Nordrhein-Westfalen ein Jahr lang auf die Bedienung laufender Kredite im Zusammenhang mit dem Stadionbau verzichten.


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