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MSV Duisburg: Hellmich tritt ab - Karpathy folgt

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MSV Duisburg  

Hellmich tritt ab - Karpathy kommt

23.07.2010, 14:31 Uhr | dpa, dpa

MSV Duisburg: Hellmich tritt ab - Karpathy folgt. Walter Hellmich tritt als Aufsichtsratsvorsitzender des MSV Duisburg ab. (Foto: imago)

Walter Hellmich tritt als Aufsichtsratsvorsitzender des MSV Duisburg ab. (Foto: imago)

Walter Hellmich hat seinen Rückzug als Aufsichtsratsvorsitzender beim Zweitligisten MSV Duisburg bestätigt und übergibt das Amt an David Karpathy. "Ich freue mich, dass mit Herrn Karpathy eine starke Persönlichkeit aus der Führungsetage unseres Hauptsponsors künftig die Geschicke leitet", sagte Hellmich. Der 66 Jahre alte MSV-Chef erklärte, dass er seinen Posten Mitte August zur Verfügung stellt. Zudem soll Ex-Profi Bernard Dietz künftig als Berater für Vorstand und Aufsichtsrat tätig sein.

Hellmich, der beim MSV im Juli 2002 den Vorsitz übernommen hatte, kündigte bereits vor zwei Monaten seinen Rückzug an und hatte seitdem einen Nachfolger gesucht. Wie der Verein mitteilte, haben sich Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführung einstimmig für die Bestellung von Karpathy ausgesprochen. Der 47-Jährige arbeitet als Geschäftsführer und Arbeitsdirektor für den MSV-Hauptsponsor, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft.

Eklat um Dietz' Berater-Job

Das Ende der Ära begann mit einem Eklat. Vereins-Idol Bernard Dietz wurde bei einer Pressekonferenz in der MSV-Arena hochgelobt und als neuer "Berater für den Vorstand und Aufsichtsrat" vorgestellt - was dem Kapitän der Europameister-Mannschaft von 1980 allerdings völlig neu war. "Ich weiß davon nichts. Mit mir hat noch niemand gesprochen. Ich habe das Gefühl, da geht jemand mit meinem Namen hausieren. Man kann mich nicht einfach so ankündigen. Man muss sich doch wohl erstmal mit mir unterhalten", sagte Dietz.

Der 62-Jährige war bei der Pressekonferenz in der MSV-Arena nicht zugegen. Kontakt hatte er zuvor nur zum Aufsichtsratskandidaten Jürgen Uhlemann geknüpft, der Dietz in seinem Konzept für eine tragende Rolle vorsah, aber überraschend bei einer Sitzung der entscheidenden Gremien kein Thema mehr war. Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführung des MSV sprachen sich einstimmig für Karpathy aus.

Gleichwohl zeigte sich Enatz Dietz gesprächsbereit: "Mein Herz hängt am MSV." Zudem kennt er David Karpathy, der als Geschäftsführer und Arbeitsdirektor des MSV-Hauptsponsors Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) auch Dietz' Fußballschule finanziell unterstützt. 'Trotzdem, auch er muss erstmal mit mir reden', sagte Dietz. Handlungsbedarf sieht der bei den Fans überaus beliebte Malocher beim MSV in hohem Maße.

"Ein Bernard Dietz gehört an die Front"

In diesem Zusammenhang lehnte Dietz auch erneut das Amt des Klub-Präsidenten ab. "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich keinen Präsident spielen kann. Ein Bernard Dietz gehört an die Front. Fanbetreuung, Scouting, Heranführung von Spielern an den Profikader - da tun sich beim MSV riesige Lücken auf." Hellmich, der seinen Aufsichtsratsposten Mitte August endgültig an Karpathy übergibt, will bis dahin auch sein Präsidentenamt zur Verfügung stellen.

Auch Karpathy steht nicht zur Verfügung. Eine Doppelfunktion sei nicht sein Ziel, sagte der DVV-Boss, der den in den vergangenen acht Jahren häufig über- und eigenmächtigen Hellmich indirekt leicht kritisierte: "Ich sehe mich nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teamplayer. Mit dem Team, das ich kennen gelernt habe, kann man sehr gut arbeiten." Dass Hellmich durch den Verzicht auf zwei Gremien an Einfluss verliert, ist wenig wahrscheinlich.

Hellmich pumpt weiter Geld in den MSV

Der 66 Jahre alte Bauunternehmer wird unverändert Geld in den Klub pumpen. "Ich werde den MSV weiter finanziell unterstützen. Mein Rückzug wird die Geschichte nicht tangieren. Geld ist eine wichtig Komponente", sagte Hellmich und kündigte drei weitere Neuverpflichtungen für die kommende Saison an. Karpathy dürfte Hellmich dabei nicht in den Weg kommen. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende wurde von den MSV-Gremien berufen und hatte sich nicht einmal um das Amt beworben.

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