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FC Ingolstadt testet US-"Wunderkind"

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2. Bundesliga - FC Ingolstadt  

Ex-Wunderstürmer muss unten wieder anfangen

07.01.2011, 10:55 Uhr | sid, t-online.de, sid, t-online.de

FC Ingolstadt testet US-"Wunderkind". US-Sturmtalent Freddy Adu trainiert in Ingolstadt zur Probe mit. (Foto: Reuters)

US-Sturmtalent Freddy Adu trainiert in Ingolstadt zur Probe mit. (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Einst wollte ihn Manchester United. Jetzt trainiert Freddy Adu in Ingolstadt zur Probe mit, beim Tabellenvorletzten der 2. deutschen Liga. Dabei ist der US-Nationalstürmer ein Mann für Rekorde: Am 4. April 2004 ging der damals 14-Jährige als jüngster Spieler in die Geschichte der Major League Soccer ein, nur zwei Wochen später avancierte er als 15-Jähriger zum jüngsten Torschützen der nordamerikanischen Profiliga. 15 Mal kickte Adu bislang für die Nationalelf der USA.

Im Trainingslager im türkischen Belek testet der FC Ingolstadt den gebürtigen Ghanaer. Adu wechselte 2007 von Real Salt Lake zu Portugals Rekordmeister Benfica Lissabon. Der kommende Europa-League-Gegner des VfB Stuttgart hält weiterhin die Transferrechte an dem Stürmer, der bis kommenden Sommer offiziell noch zu Aris Saloniki verliehen ist. Doch der dort tätige Trainer Hector Cuper sortierte Adu vor Saisonbeginn nach nur einem halben Jahr aus. Der dänische Klub Randers FC und die Schweizer des FC Sion ließen Adu bereits mittrainieren. Zum Vertragsabschluss kam es nicht.

Bereits vier Vereinswechsel in Europa

Seitdem Adu vor dreieinhalb Jahren mit großen Vorschusslorbeeren in Europa antrat, wechselte er schon vier Mal den Klub. Ingolstadt wäre nach Benfica, dem AS Monaco, Belenenses Lissabon und Aris sein fünfter Arbeitgeber in der Fremde.

Letzte Ausfahrt Ingolstadt?

Der große Durchbruch blieb dem ehemaligen Senkrechtstarter der MLS bislang verwehrt. Wird Ingolstadt zum Neuanfang in der so genannten alten Welt? Der Spieler hat die Hoffnung darauf nicht aufgegeben: "Ich freue mich auf die Zeit in der Türkei und möchte mich bei Ingolstadt mit guten Leistungen anbieten", sagte Adu. Sein Landsmann Amaechi Igwe steht bereits in Ingolstadt unter Vertrag.

Möhlmann: "Er hat sich bemüht"

Adu kam für die "Schanzer" im Trainingslager gleich zum Einsatz. Trainer Benno Möhlmann schickte ihn in der zweiten Halbzeit des Testspiels gegen den Drittligisten Kickers Offenbach (1:0) aufs Feld. Adu ließ sein Talent erkennen, besonders in Szene setzte er sich aber nicht. "Er hat sich bemüht, einige gute Aktionen gehabt", sagte Möhlmann. Jetzt müsse man beobachten, "wie robust er mit seinen 21 Jahren und wie effektiv seine Spielweise ist".

Ist Adu die gesuchte Verstärkung?

Selbst der abstiegsgefährdete Zweitligist ist also skeptisch. "Wir kannten seine Vorgeschichte. Aber wir wussten auch, dass die letzten Jahre nicht das bestätigt haben, was man von ihm erwartet hat, als er 15, 16 Jahre alt war", sagte Möhlmann weiter. Das Problem: Ingolstadt benötigt schnelle, kompetente Hilfe. Adu aber auch. "Ich habe eigentlich gesagt, dass wir im Winter nicht die Zeit haben, um junge, entwicklungsfähige Spieler aufzubauen, vielmehr brauchen wir für die Rückrunde fertige Spieler, die uns sofort helfen", betonte Möhlmann. Ob Adu diese Anforderung erfüllt, müsse er in Belek zeigen: "Wenn nicht, werden wir ihn auch nicht verpflichten", stellte Möhlmann klar.

Noch kein Pflichtspiel in dieser Saison

Ein großes Problem für Adu ist sicher seine fehlende Spielpraxis. Seit Saisonbeginn bestritt er noch kein Pflichtspiel. Das war mal ganz anders. Sagenhafte 72 Tore in 98 Partien in der MLS genügten Benfica 2007 als Empfehlung, um immerhin 1,5 Millionen Euro für das Ausnahmetalent zu bezahlen. Seitdem jedoch bewies Adu nicht, die Fußball-Welt auch nur ansatzweise aus den Angeln zu heben - aber er lernt sie kennen: jetzt sogar den FC Ingolstadt.

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