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1860 hofft auf neue Geldgeber

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1860 hofft auf neue Geldgeber

18.03.2011, 17:39 Uhr | dpa, dpa

1860 hofft auf neue Geldgeber. Die Löwen und ihr Präsident Dieter Schneider befinden sich in einer dramatischen Situation. (Foto: dpa)

Die Löwen und ihr Präsident Dieter Schneider befinden sich in einer dramatischen Situation. (Foto: dpa)

Dramatischer Hilfeschrei gegen den finanziellen Todesstoß: Mit einem letzten Aufbäumen will Zweitligist 1860 München das endgültige wirtschaftliche Aus abwenden und den bitteren Abschied vom Profi-Fußball doch noch verhindern.

"Wir sind Münchens große Liebe", sagte Löwen-Geschäftsführer Robert Schäfer kurz vor Anpfiff der Heimpartie gegen den Karlsruher SC. Allerdings muss der seit langem in Schwierigkeiten steckende Traditionsklub in den kommenden Wochen acht Millionen Euro auftreiben. "Es ist eine ernste Situation, aber wir sind nicht zahlungsunfähig", betonte Schäfer.

"Es gibt keine Garantien"

Damit bestätigte der Verein nach monatelangen Sanierungsarbeiten einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach die Löwen endgültig vor der Insolvenz stehen. Allein für die laufende Saison gebe es noch einen Liquiditätsbedarf von 3,5 Millionen Euro, rechnete Schäfer vor. Für die kommende Spielzeit fehlten noch einmal 4,5 Millionen Euro. Hoffnung machen den Verantwortlichen Gespräche mit neuen Geldgebern. "Wir sind in guten Gesprächen mit Partnern", sagte Präsident Dieter Schneider. "Aber es gibt keine Garantie."

Gehaltskürzungen bei Profis

"München ist nicht nur Champagner und Maximilianstraße", sagte Schäfer weiter. "Wir sind ein Arbeiterverein, der die Herzen der Menschen erreicht. Deshalb kämpfen wir für den Erhalt der Löwen." Seit mehreren Monaten versucht die neue Vereinsführung, den drohenden finanziellen Kollaps mit einem drastischen Sparkurs abzuwenden. So verfügte der Verein eine zehnprozentige Gehaltskürzung bei Mitarbeitern und Profis. Der Kader wurde deutlich reduziert, auf der Geschäftsstelle wurden sieben Stellen abgebaut.

"Wir werden nicht aufgeben und den Verein in eine bessere Zukunft führen", versprach Schäfer. "Wir wollen ein langfristig tragfähiges Konzept und uns nicht Monat für Monat von Skandal zu Skandal hangeln." Ein Beitrag zur Rettung könnte der Nothilfefonds der Deutschen Fußball Liga (DFL) sein, der aber einen Punktabzug zur Folge hätte. Erst im Herbst waren die Münchner wegen "unzureichender Informationen" im Lizenzierungsverfahren mit einem Abzug von zwei Punkten bestraft worden.

Auch der FC Bayern wäre von Insolvenz betroffen

Eine Insolvenz würde den Absturz ins Amateurlager nach sich ziehen. Ein Aus für den Klub, der zu den größten deutschen Sportvereinen gehört, würde aber auch den mächtigen Lokalrivalen FC Bayern München treffen. Immerhin droht dem deutschen Rekordmeister der Verlust seines Mieters in der Allianz Arena. Zuletzt hatte der FC Bayern den "Löwen" die Miete gestundet, diese zwei Millionen Euro sollen laut "Süddeutscher Zeitung" im Juli an die Arena-GmbH fällig werden. "Wir haben uns bei Sechzig nur deshalb so engagiert, weil wir erstmals zu den handelnden Personen Vertrauen haben, besonders zu Herrn Schneider", sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß dem Blatt.

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