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Bundesliga: Frank Arnesen erklärt die Entlassung von Michael Oenning

Bundesliga - Hamburger SV  

Arnesen erklärt die Oenning-Entlassung

21.09.2011, 07:04 Uhr | t-online.de

Bundesliga: Frank Arnesen erklärt die Entlassung von Michael Oenning. HSV-Sportdirektor Frank Arnesen steht in der Kritik. (Foto: imago)

HSV-Sportdirektor Frank Arnesen steht in der Kritik. (Foto: imago)

Zwei Tage nach der Entlassung von Michael Oenning beim Bundesliga-Schlusslicht Hamburger SV nennt Sportdirektor Frank Arnesen die Gründe für den Rauswurf des Trainers. "Es lag an mir, zu entscheiden, kann Michael es noch schaffen? Daran habe ich nicht geglaubt. Da muss man ehrlich sein. Ich habe die Entscheidung mit voller Überzeugung getroffen. Weil es das Beste für den Verein ist", sagte der 54-Jährige der "Bild"-Zeitung. Dabei hatte der Däne seinem Coach nach der Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach noch eine Jobgarantie für das nächste Match der Hanseaten beim VfB Stuttgart ausgesprochen.

Ein Treueschwur, der bereits kurz darauf Makulatur war. "Ich konnte nicht bis Stuttgart warten", begründete Arnesen die Kehrtwende. "Michael hat alles getan, aber am Ende hat es leider nicht gereicht, um die Wende zu schaffen."

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Kritik an Arnesen

Arnesen gestand auch ein, den deutschen Spielermarkt nicht komplett zu kennen. "In sieben Jahren England haben meine Jungs und ich ganz andere Spieler angeschaut. Es ist normal, dass man nicht sofort alles über die anderen Klubs und die Zweite Liga weiß", sagte der vom FC Chelsea London gekommene Sportdirektor. An ihm hatte sich Kritik entzündet, weil der Däne fünf Spieler seines ehemaligen Klubs verpflichtet hatte. Die Verteidiger Mancienne, Bruma und Rajkovic sowie die Mittelfeldspieler Töre und Sala wechselten aus der englischen Hauptstadt an die Alster.

"Wollte keine anderen Spieler"

Arnesen steht jedoch voll hinter dem Kurs, den er als "starker Mann" der Hamburger eingeschlagen hat: "Ich wollte keine anderen Spieler kaufen. Wir alle kennen die finanzielle Situation des HSV. Es war kein Geld da, der Verein will keine Schulden."

Van Basten und Stevens ein Thema

Nun gilt es für Arnsesen, möglichst bald einen neuen Trainer zu finden. Neben Marco van Basten gilt auch der frühere HSV-Coach Huub Stevens als einer der Kandidaten. Stevens und der HSV-Sportdirektor kennen sich bereits lange. "Wir waren 1985/86 gemeinsam beim PSV Eindhoven", verriet Stevens der "Hamburger Morgenpost". Der 57-Jährige coachte den HSV bereits von Februar 2007 bis 2008. Im Auswärtsspiel in Stuttgart wird übergangsweise Rodolfo Cardoso, Trainer des Regionalliga-Teams des HSV, die angeschlagenen Profis betreuen. Da der Argentinier keine Fußball-Lehrer-Lizenz besitzt, kann er dem Ligaschlusslicht aber nur vorübergehend helfen.

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