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Presse: HSV sagt Huub Stevens ab

Presse: HSV sagt Stevens ab

26.09.2011, 07:21 Uhr | t-online.de

Presse: HSV sagt Huub Stevens ab. Huub Stevens erhält eine Absage vom Hamburger SV.  (Quelle: imago images)

Huub Stevens erhält eine Absage vom Hamburger SV. (Quelle: imago images)

Am Freitag schien der Deal mit Huub Stevens schon in trockenen Tüchern, nun ist er wohl Geschichte. Medienberichten zufolge hat der Hamburger SV seinem Wunschkandidaten für den Cheftrainerposten abgesagt. Hintergrund sollen parallele Verhandlungen des Holländers mit dem FC Schalke 04 sein. Auch der Revierklub sucht nach dem Rücktritt von Ralf Rangnick dringend einen neuen Coach. Stevens soll sich nach Informationen der "Bild"-Zeitung am gestrigen Sonntag mit den Königsblauen getroffen haben.

Der 57-Jährige wird in dem Blatt mit den Worten zitiert: "Ja, Schalke ist auch im Rennen. Das habe ich ganz ehrlich zu Frank Arnesen gesagt. Ich höre mir alles an." Daraufhin sei für HSV-Sportdirektor Arnesen die Sache erledigt gewesen, eine für Sonntag geplante HSV-Vorstandssitzung abgesagt worden.

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Stevens: "Das überrascht mich"

"Wir brauchen einen Trainer, der zu 100 Prozent zu uns will", hatte Arnesen vorher öffentlich gefordert. Ein Anforderungsprofil, dem Stevens wegen seiner Verhandlungen mit Schalke nicht mehr entsprach. "Das überrascht mich", sagte der Niederländer nach der Absage. Bei den Hamburgern bleibt die Trainerstelle damit weiterhin vakant, Interimscoach Rodolfo Cardoso soll die Mannschaft maximal noch im nächsten Spiel betreuen. "In nächster Zeit, bis zur Länderspiel-Pause, wird es eine Entscheidung geben", sagte HSV-Boss Carl Jarchow. Neben Marco van Basten gilt vor allem Franco Foda als Kandidat. Der 45-jährige Ex-Nationalspieler hat in Österreich Sturm Graz zum Meistertitel geführt.

Beide Klubs liegen Stevens sehr am Herzen

Stevens, auf den sich der HSV angeblich schon als Nachfolger für den entlassenen Michael Oenning geeinigt hatte, ist beiden Klubs emotional verbunden. Die Hamburger rettete er 2007 vor dem Abstieg, bevor er das Team noch in den UI-Cup führte. Nur, weil er näher bei seiner kranken Frau sein wollte, beendete er sein Engagement an der Alster und wechselte zurück nach Holland zum PSV Eindhoven.

Auf Schalke feierte er 1997 den Gewinn des UEFA-Pokals. 2001 schrammte er als "Meister der Herzen" im spannendsten Bundesliga-Finale aller Zeiten knapp am Gewinn der Deutschen Meisterschaft vorbei. Sollte der "Knurrer von Kerkrade" wirklich zu den Königsblauen zurückkehren, könnte es schon am kommenden Sonntag brisant werden. Denn dann müsste Stevens mit seinem neuen alten Klub Schalke in Hamburg antreten.

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