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FC Schalke 04: Jermaine Jones kritisiert Einstellung des Teams

Schalker Krise zwischen Phrasen und "Arsch aufreißen"

12.02.2013, 12:29 Uhr | t-online.de, sid

FC Schalke 04: Jermaine Jones kritisiert Einstellung des Teams. Jermaine Jones (re.) und Christian Fuchs (Quelle: imago images/Team 2)

Jermaine Jones (re.) erklärt Christian Fuchs, wie es beim FC Schalke 04 laufen muss. (Quelle: Team 2/imago images)

Dem FC Schalke 04 mag sportlich aktuell nichts gelingen. Phrasen dreschen können die Verantwortlichen hingegen hervorragend. Sportdirektor Horst Heldt und Trainer Jens Keller lassen dieser Tage keine Floskel unversucht, um "die Spieler bei der Ehre zu packen". Doch bei der Mannschaft scheinen die Forderungen längst in ein Ohr rein und ins andere Ohr wieder rauszugehen.

"Wir müssen weitermachen, nach vorne schauen", hatte Timo Hildebrand nach dem 0:4 gegen Bayern München sarkastisch ins ZDF-Mikrofon geäfft. "Die üblichen Parolen halt..." Längst spürt man, dass die Spieler das Vertrauen in die handelnden Personen verlieren - aber auch in die Mannschaftskameraden.

"Welche Aufbruchstimmung?"

Einer der Lautsprecher und Vorkämpfer im Team, Jermaine Jones, drückte es im "kicker" drastisch aus: "Es hat mit der Einstellung zu tun, auch in dieser Phase, in der es nicht läuft, alles abzurufen. Wir müssen uns auf gut Deutsch den Arsch aufreißen, um in die Erfolgsspur zurückzukommen. Da müssen wir jetzt zusammenhalten."

Von Zusammenhalt ist bei den Königsblauen allerdings kaum etwas zu sehen. Und auch nicht von der Aufbruchsstimmung, die die Entlassung Huub Stevens' und das Engagement Kellers bewirken sollte. "Welche Aufbruchsstimmung?", fragte Hildebrand nach dem Bayern-Debakel verbittert.

Heldt steckt in der Zwickmühle

Schalke bietet dieser Tage vielmehr ein Bild des Jammers. Eine Wende zum Guten in den anstehenden Spielen beim FSV Mainz 05 und bei Galatasaray Istanbul im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals ist kaum vorstellbar.

Zumal sich Manager Heldt in eine Zwickmühle manövriert hat, weil er Keller eine Jobgarantie bis zum Saisonende gab. Was, wenn sich die Misserfolge fortsetzen sollten? Was, wenn damit auch Heldt bald ins Zentrum der Kritik geraten sollte? Selbst eine Trennung vom Manager, so wird spekuliert, scheint nicht mehr ausgeschlossen. Und Phrasen würden dann auch nicht mehr helfen.

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