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Holger Stanislawski verlässt den 1. FC Köln aus persönlichen Gründen

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Stanislawski wirft beim 1. FC Köln hin

19.05.2013, 11:36 Uhr | sid

Holger Stanislawski verlässt den 1. FC Köln aus persönlichen Gründen. Holger Stanislawski hört beim 1. FC Köln auf. (Quelle: imago)

Holger Stanislawski hört beim 1. FC Köln auf. (Quelle: imago)

Der 1. FC Köln muss sich nach einem neuen Cheftrainer umsehen. Völlig unerwartet teilte Chefcoach Holger Stanislawski der Mannschaft vor dem letzten Saisonspiel beim FC Ingolstadt seinen vorzeitigen Abschied mit, nachdem die Rheinländer unter seiner Regie den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga schon in der Vorwoche verpasst hatten.

Der Klub entsprach nach eigenem Angaben dem Wunsch des 43-Jährigen nach einer vorzeitigen Auflösung des Vertrages zum 30. Juni. Stanislawskis Zukunft erschien am Samstag ebenso offen wie seine Nachfolge bei den Geißböcken, allerdings erscheint ein Wechsel des Coaches auf den vakanten Cheftrainer-Posten bei Bundesligist Werder Bremen als Nachfolger von Thomas Schaaf vorstellbar.

Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin wies jedoch einen Zusammenhang zwischen Stanislawskis überraschendem Rücktritt und einem möglichen Engagement an der Weser zurück. "Dass Stani zurückgetreten ist, hat mich selber überrascht. Das hat aber nichts mit Werder zu tun."

"Wir bedauern die persönliche Entscheidung"

"In den entscheidenden Spielen der Saison konnte ich nicht das Maximum aus der Mannschaft herausholen. Mit meiner Bitte um Vertragsauflösung stelle ich mich meiner Verantwortung und ziehe die Konsequenz daraus", begründete Stanislawski seinen Entschluss.

Kölns Führung traf die Entscheidung des früheren Trainers des FC St. Pauli und von 1899 Hoffenheim, der nach dem Bundesliga-Abstieg der Domstädter an den Rhein gekommen war und mit einem erheblich umgebauten Team letztlich vergeblich die direkte Rückkehr ins Oberhaus versuchte, offenbar unvorbereitet. "Wir bedauern die persönliche Entscheidung, zumal wir nach wie vor davon überzeugt sind, dass er hervorragend zu Köln, dem 1. FC und unserem Weg passt. Wir werden unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Wir sind von diesem Weg überzeugt, es ist der richtige Weg für den Verein. Wir werden nun die Nachbesetzung der Trainer-Position angehen", erklärte FC-Präsident Werner Spinner.

Schon mehrere Stunden vor der offiziellen Bestätigung für Stanislawskis Abschied hatte der "Express" den Abgang vermeldet. Den Angaben des Blattes zufolge sollen auch die finanziellen Rahmenbedingungen sowie der sich abzeichnende Verlust von Leistungsträgern zu Stanislawskis Entscheidung beigetragen haben.

FC bestätigt Interesse an Büskens

Der Köln bekundete derweil Interesse an Mike Büskens als möglichem Nachfolger. Das bestätigte Geschäftsführer Alexander Wehrle dem "Express". "Büskens ist ein interessanter Trainer, aber nicht nur für uns", sagte Wehrle.

Büskens soll auch bei Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf im Gespräch sein. Er war im Februar bei der SpVgg Greuther Fürth entlassen worden, die er zuvor erstmals in die Bundesliga geführt hatte.

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