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Köln hat einen Favoriten auf die Stanislawski-Nachfolge

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Köln hat einen Favoriten auf die Stanislawski-Nachfolge

19.05.2013, 13:11 Uhr | sid

Köln hat einen Favoriten auf die Stanislawski-Nachfolge. Mike Büskens steht auf der Kölner Wunschliste ganz oben. (Quelle: imago/Revierfoto)

Mike Büskens steht auf der Kölner Wunschliste ganz oben. (Quelle: Revierfoto/imago)

Der 1. FC Köln hat den überraschenden Rücktritt seines Trainer Holger Stanislawski schnell verdaut. Nur einen Tag danach hat der FC bereits Interesse an Mike Büskens bekundet. Das bestätigte Geschäftsführer Alexander Wehrle dem "Express".

"Büskens ist ein interessanter Trainer, aber nicht nur für uns", sagte Wehrle. Der 45 Jahre alte Büskens soll auch bei der aus der Bundesliga abgestiegenen Fortuna aus seiner Heimatstadt Düsseldorf im Gespräch sein. Er war im Februar bei der SpVgg Greuther Fürth entlassen worden, die er zuvor erstmals in die Bundesliga geführt hatte.

Kein Wechsel zu Werder Bremen

Stanislawski hatte von sich aus um Auflösung seines Vertrages zum 30. Juni gebeten. "In den entscheidenden Spielen der Saison konnte ich nicht das Maximum aus der Mannschaft herausholen. Mit meiner Bitte um Vertragsauflösung stelle ich mich meiner Verantwortung und ziehe die Konsequenz daraus", begründete Stanislawski seinen Entschluss.

Die Zukunft des 43-Jährigen bleibt offen. Sein Name wurde immer wieder als Nachfolger des in Bremen gefeuerten Thomas Schaaf ins Spiel gebracht. Doch Werder-Manager Thomas Eichin wies einen Zusammenhang zwischen Stanislawskis überraschendem Rücktritt und einem möglichen Engagement an der Weser bereits zurück. "Dass Stani zurückgetreten ist, hat mich selber überrascht. Das hat aber nichts mit Werder zu tun."

"Wir bedauern die persönliche Entscheidung, zumal wir nach wie vor davon überzeugt sind, dass er hervorragend zu Köln, dem 1. FC und unserem Weg passt. Wir werden unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Wir sind von diesem Weg überzeugt, es ist der richtige Weg für den Verein", erklärte FC-Präsident Werner Spinner nach Stanislawskis Rücktrittsgesuch.

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