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Aue zieht erste Konsequenzen nach Plakat-Skandal gegen Leipzig

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Stadionverbote  

Aue zieht erste Konsequenzen nach Plakat-Skandal gegen Leipzig

16.02.2015, 14:10 Uhr | dpa

. Das Plakat der Schande ließ den 2:0-Erfolg der Gastgeber gegen RB Leipzig in den Hintergrund treten. (Quelle: imago/Picture Point)

Das Plakat der Schande ließ den 2:0-Erfolg der Gastgeber gegen RB Leipzig in den Hintergrund treten. (Quelle: Picture Point/imago)

Der FC Erzgebirge Aue nach den Nazi-Plakat-Aktionen einiger Fans im Heimspiel gegen RB Leipzig erste Stadionverbote verhängt. "Der Verein hat bereits namhaft gemachte Störer sanktioniert", teilten die Auer mit. Gleichzeitig reichte der Zweitligist seine Stellungnahme beim Deutschen Fußballbund (DFB) ein.

"Der FC Erzgebirge Aue bedauert die Zwischenfälle und wird das Erforderliche veranlassen, um zukünftig Vergleichbares zu unterbinden", hieß es in der Erklärung. Sollten weitere Beteiligte ermittelt werden, würden auch diese mit Stadionverboten belegt.

Kein rechtsradikaler Hintergrund

Nach Einschätzung des Vereins sowie hinzugezogenen Fachleuten, hätten die Plakate "keinen rechtsradikalen Hintergrund", was die Tat jedoch auch nicht rechtfertige.

Beim Auftakt-Heimspiel nach der Winterpause gegen RB Leipzig am 6. Februar hatten einige Fans für kurze Zeit ein Transparent hochgehalten, auf dem Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz in Nazi-Uniform dargestellt worden war. Auf einem Banner stand außerdem: "Ein Österreicher ruft und ihr folgt blind, wo das endet weiß jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen!"

Punktabzug droht

Der Verein muss mit einer Geldstrafe rechnen, im schlimmsten Fall sieht die Rechtsordnung auch ein Geisterspiel oder Punktabzug vor.

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