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HSV stellt Zinnbauer frei - Nachfolger steht schon fest

Erst seit September im Amt  

HSV stellt Zinnbauer frei - Nachfolger steht schon fest

22.03.2015, 19:51 Uhr | sid , dpa , t-online.de

HSV stellt Zinnbauer frei - Nachfolger steht schon fest. Joe Zinnbauer trat sein Amt im September 2014 an.  (Quelle: dpa)

Joe Zinnbauer trat sein Amt im September 2014 an. (Quelle: dpa)

Joe Zinnbauer ist nicht mehr Trainer des Bundesligisten Hamburger SV. Bis Saisonende übernimmt Sportdirektor Peter Knäbel. Das vermeldete der Verein bei Twitter. Der HSV hatte am Freitag das Kellerduell gegen Hertha BSC mit 0:1 verloren und schwebt nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Sieg erneut in akuter Abstiegsgefahr.

"Joe Zinnbauer hat sich seiner Arbeit vom ersten Tag an mit großer Leidenschaft und maximalem Engagement verschrieben. Er hat alles gegeben für den HSV. Dafür haben wir uns bei ihm bedankt. Nach den jüngsten Ergebnissen und in Anbetracht der sportlichen Gesamtsituation sahen wir uns jetzt aber gezwungen, eine Veränderung vorzunehmen", sagte Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer.

15 Mal ohne eigenes Tor

Zinnbauer hatte bei den Hanseaten erst im September vergangenen Jahres den entlassenen Mirko Slomka beerbt und in dieser Zeit in 23 Spielen 24 Punkte geholt. Die eklatante Offensivschwäche des HSV bekam aber auch der frühere U23-Trainer des Klubs nicht in den Griff. Mit 16 Toren aus 26 Partien stellt Hamburg den schlechtesten Angriff der Liga. Gegen Hertha blieb das Team zudem zum 15. Mal in dieser Saison ohne eigenen Treffer - dies bedeutet einen negativen Vereinsrekord.

Und so reiht sich der 44-Jährige in die unrühmliche Liste von nunmehr elf Trainern ein, die der HSV in den vergangenen viereinhalb Jahren verschlissen hat. Dabei war Zinnbauer mit großen Vorschusslorbeeren in seine Mission beim HSV gestartet. "Joe soll neue Impulse setzen und das Team emotionalisieren. Wir trauen es ihm absolut zu und stehen hinter ihm", hatte Beiersdorfer bei dessen Beförderung gesagt. Doch der Effekt verpuffte schnell.

Knäbel "kennt die Mannschaft"

Nun übernimmt Knäbel. "Wir sind überzeugt, dass es in dieser Situation die beste Option für uns ist. Peter kennt die Mannschaft und die Umstände am besten und ist in der Lage, sofort zu handeln."

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