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St. Pauli boykottiert "Bild"-Flüchtlings-Aktion: Diekmann stänkert

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Verzicht auf Trikot-Logo  

St. Pauli boykottiert "Bild"-Aktion für Flüchtlinge

17.09.2015, 10:58 Uhr | sid, dpa

St. Pauli boykottiert "Bild"-Flüchtlings-Aktion: Diekmann stänkert . Der FC St. Pauli (hier: Enis Alushi) verzichtet auf das "Bild"-Logo auf dem Trikot. (Quelle: imago/nph)

Der FC St. Pauli (hier: Enis Alushi) verzichtet auf das "Bild"-Logo auf dem Trikot. (Quelle: nph/imago)

"Wir helfen -#refugeeswelcome": Dieser Slogan wird am Wochenende bei fast allen Klubs der 1. und 2. Bundesliga auf den Trikotärmeln stehen. Nur ein Verein macht nicht mit: Der FC St. Pauli wird sich nicht an der Flüchtlings-Aktion von der Deutschen Fußball-Liga (DFL), Hermes und der "Bild"-Zeitung beteiligen. Diesen Entschluss erklärt der Hamburger Zweitligist mit seiner ohnehin gelebten "Willkommenskultur".

Um ein Zeichen für die Flüchtlingshilfe zu setzen, sollten alle 36 Profiklubs auf eine prominente Werbefläche verzichten. Der Kiezklub sehe "nicht die Notwendigkeit", in der Sonntagspartie bei Eintracht Braunschweig (ab 13.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) an der freiwilligen Kampagne teilzunehmen, sagte der kaufmännische Geschäftsleiter Andreas Rettig.

"Der FC St. Pauli steht für eine Willkommenskultur, und wir handeln damit auf eine Art und Weise, die unseren Klub schon seit Jahrzehnten ausmacht. Wir leisten ganz praktische und direkte Hilfe dort, wo sie gebraucht wird", erklärte Rettig.

Kiezklub hilft seit Wochen

Von dem Teilnahmeverzicht habe sein Verein alle Beteiligten vorab informiert. Beim Thema Flüchtlingshilfe will sich der linksalternative Kiezklub auf eigene Aktionen konzentrieren. Der FC St. Pauli sei seit vielen Wochen auf verschiedenen Ebenen zu dem Thema aktiv, um den Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, zu helfen.

"Unser Testspiel gegen Borussia Dortmund, das private Engagement unserer Spieler sowie verschiedenste Aktionen unserer Fans und Abteilungen für die Flüchtlinge in Hamburg sind Beleg dafür", sagte Rettig.

"Bild"-Boss stänkert - und erhält Gegenwind

Der Boykott der Aktion stieß "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann offenbar übel auf. "Kein Herz für Flüchtlinge, schade eigentlich", twitterte der 51-Jährige in Richtung des FC St. Pauli.

Dass Diekmann den Verzicht auf die Aktion seines Blattes anprangert, sorgte wiederum in den sozialen Netzwerken für Unmut. Zahlreiche User gaben mit dem Hashtag "#BILDnotwelcome" Kontra.

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