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Gertjan Verbeek: VfL Bochum entschuldigt sich für "Arschlöcher"

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Nach Wutrede gegen "Bild"  

Keine Konsequenzen für Veerbek beim VfL Bochum

22.09.2015, 17:55 Uhr | sid

Gertjan Verbeek: VfL Bochum entschuldigt sich für "Arschlöcher". VfL Bochum-Trainer Gertjan Veerbek beschimpfte die "Bild"-Zeitung auf einer Pressekonferenz des Klubs. (Quelle: imago/Team 2)

VfL Bochum-Trainer Gertjan Veerbek beschimpfte die "Bild"-Zeitung auf einer Pressekonferenz des Klubs. (Quelle: Team 2/imago)

Nach der verbalen Attacke von Gertjan Verbeek gegen die "Bild" hat der VfL Bochum offizielle Stellungnahme bezogen. Der Ausraster zieht für den VfL-Coach keine Konsequenzen durch den Verein nach sich. Der Verein entschuldigte sich für die Wortwahl, betonte dennoch: "Die Kernaussagen bleiben davon aber unberührt, und in dieser Sache hat Gertjan Verbeek unserer Meinung nach vollkommen recht", betonten die Vorstandsmitglieder Christian Hochstätter und Wilken Engelbracht.

In der turnusmäßigen Pressekonferenz vor dem Spieltag war der 53 Jahre alte Niederländer ausgerastet und hatte dem Blatt vorgeworfen, "Scheiße" zu schreiben. Die Tirade gipfelte in der Aussage: "Ihr seid ja Arschlöcher, das seid ihr!"

Fußball lebt von Emotionen

In der Stellungnahme äußerte sich Verbeek selbst nicht, für ihn sprachen Hochstätter und Engelbracht. "Fußball lebt von Emotionen, die manchmal in Aussagen gipfeln, die zwar Anklang und Nachhall finden, zuweilen in der Tonalität aber danebenliegen. Auf der gestrigen Pressekonferenz sind solche Äußerungen gefallen", schrieben die VfL-Vorstände.

"Wir haben mit unserem Cheftrainer Gertjan Verbeek darüber im Laufe des Tages noch gesprochen, und er hat eingeräumt, dass die verwendeten Kraftausdrücke sicher nicht die richtige Wortwahl waren. Auch wollte er niemanden persönlich beleidigen. Dafür entschuldigt er sich."

"Meistertitel"-Geschichte Schuld an Ausraster

Stein des Anstoßes war die "Bild"-Geschichte mit der Schlagzeile: "Verbeek spricht vom Meistertitel" - was er bei "Sport1" tatsächlich getan hatte. Nach dem 1:1 des Tabellenführers im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf sagte Verbeek: "Wir sind angetreten, um Meister zu werden. Die Ambition muss immer sein, raus aus der 2. Liga und aufsteigen in die erste, aber das wird schwer." Bild berief sich auf diese Aussagen.

Verbeek aber fühlte sich falsch verstanden und versuchte, in seiner Wut nach Worten suchend, den Unterschied zwischen Zielen und Ambitionen zu erklären: "Eine Ambition ist etwas, das mal vorbeikommen kann. Ein Ziel ist etwas, dafür spielt man."

Bereits die zweite Verbalattacke

Verbeek war schon im März 2014 als Coach des 1. FC Nürnberg mit einer Verbalattacke aufgefallen. Nach einer 0:1-Niederlage beim SC Freiburg griff er seinen Kollegen Christian Streich an und boykottierte die Pressekonferenz.

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