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Stefan Effenberg erhält Jobgarantie beim SC Paderborn

Präsident ist "voll überzeugt"  

Jobgarantie für Effe beim SCP - für zwei Spiele

15.02.2016, 15:02 Uhr | t-online.de

Stefan Effenberg erhält Jobgarantie beim SC Paderborn . Stefan Effenberg bleibt im Amt - vorerst.  (Quelle: imago images/Revierfoto)

Stefan Effenberg bleibt im Amt - vorerst. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Stefan Effenberg hat eine Jobgarantie als Trainer des SC Paderborn bekommen. Keine allzu lange, nur bis Ende Februar, aber immerhin. Nach dem desaströsen 0:4 am Freitag gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte es danach nicht ausgesehen.

Präsident Wilfried Finke, der starke Mann im Klub, hatte eine weitere Zusammenarbeit nach Schlusspfiff als eher unwahrscheinlich erscheinen lassen. Samstag hörte sich das dann schon wieder etwas anders an. Und Sonntag gab es offiziell die Bestätigung, dass Effenberg erst einmal weitermachen darf.

"Mein Wort ist wie ein schriftlicher Vertrag"

Begründung von Finke, der sich momentan auf Mallorca befindet, in der "Bild": "Weil ich immer gesagt habe, dass der Trainer bis Ende Februar bleibt. Und mein Wort ist wie ein schriftlicher Vertrag." Finke ist "von seiner Arbeit, seinem Einsatz und seiner Akribie, wie er die schwere Aufgabe angeht, voll überzeugt."

Allerdings ist in der offiziellen Pressemitteilung des Vereins deutlich herauszulesen, dass die Entscheidung wohl nicht so eindeutig war wie von Finke gesagt: "Präsidium und Aufsichtsrat des SCP haben die Zusage von Präsident Wilfried Finke in der Trainerfrage bestätigt." Wie der "kicker" berichtet, ist die Klubführung beim Thema Effenberg in zwei Lager gespalten.

Erst Derby, dann gegen den Spitzenreiter

Der 47-Jährige wird aber nach jetzigem Stand im Derby bei Arminia Bielefeld und danach gegen Tabellenführer RB Leipzig auf der Bank des Tabellen-16. der 2. Liga sitzen. Trotz fünf Niederlagen in Serie und insgesamt neun Ligaspielen ohne Sieg. Und trotz tobender Fans, die nach der Pleite gegen Lautern erst durch lange Gespräche mit Manager Michael Born und Kapitän Marvin Bakalorz zu beruhigen waren.

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