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Streit um Hasenhüttl: FC Ingolstadt erbost über RB Leipzig

"Grenzen übertreten"  

Ingolstadt erhebt Vorwürfe gegen RB Leipzig

14.04.2016, 10:30 Uhr | dpa, sid

Streit um Hasenhüttl: FC Ingolstadt erbost über RB Leipzig. Verstehen sich gut: Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl. (Quelle: imago images/Karina Hessland)

Verstehen sich gut: Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl. (Quelle: Karina Hessland/imago images)

Wieder einmal haben Zweitligist RasenBallsport Leipzig und die laufende Suche nach einem neuen Trainer für Zündstoff gesorgt. Auf ein mögliches Interesse der Sachsen an Coach Ralph Hasenhüttl vom FC Ingolstadt reagierte der Bundesligist verärgert.

"Bedauerlicherweise ist es nicht das erste Mal, dass RB Leipzig hier Grenzen des Erlaubten und des Fairplays übertritt", sagte FCI-Geschäftsführer Harald Gärtner.

Der Verein sehe solche Angebote zwar "als große Wertschätzung für die Arbeit", erklärte Gärtner: "Jedoch halten wir sowohl den Zeitpunkt, als auch die Art der Kontaktaufnahme, für sehr unglücklich."

RB bestreitet Abwerbungsversuch

Die Verantwortlichen von RB hatten zwar ein Treffen eingeräumt, bestritten jedoch einen Abwerbungsversuch. "Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl haben sich nicht zu einer Vertragsverhandlung getroffen, sondern sich unter Kollegen ausgetauscht. Das sollte unter Trainern erlaubt sein", sagte Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff: "Wenn wir tatsächlich in Erwägung ziehen würden, Ralph Hasenhüttl als unseren Cheftrainer zu verpflichten, dann würden wir selbstverständlich auf Ingolstadt zugehen und natürlich die Grundsätze des Fairplays einhalten."

Korb von Weinzierl

Erst vor eineinhalb Wochen hatte Leipzig öffentlich bekanntgegeben, dass die Verhandlungen mit Augsburgs Trainer Markus Weinzierl abgebrochen seien. Dies hatte bei den abstiegsbedrohten Schwaben in der Folge größere Spekulationen um Weinzierl und dessen Zukunft ausgelöst. 

Immer wieder hatten die Leipziger betont, die Nachfolge Rangnicks erst dann bekanntzugeben, wenn feststeht, in welcher Liga die Sachsen in der kommenden Saison antreten. Momentan rangiert Leipzig auf Platz zwei der Tabelle, mit sechs Punkten Vorsprung auf Platz drei. Rangnick selbst soll nach einem möglichen Aufstieg weiter als Sportdirektor fungieren.

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